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Gute Nachricht: VW übernimmt 1600 Leiharbeiter

Volkswagen Gute Nachricht: VW übernimmt 1600 Leiharbeiter

Volkswagen übernimmt im Juni und Juli rund 1600 Leiharbeiter. Im VW-Werk Wolfsburg soll es Festanstellungen für etwa 900 Zeitarbeitskräfte geben, sagte Betriebsratschef Bernd Osterloh heute bei der Betriebsversammlung.

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VW-Betriebsversammlung in Wolfsburg: Betriebsratschef Bernd Osterloh sprach vor 18.000 Beschäftigten, eine Attraktion war die Studie Golf R 400.

Die Regelung gelte für die Leiharbeiter, die im Juni und Juli seit drei Jahren am Stück in den deutschen VW-Werken gearbeitet haben werden. Für diese gute Nachricht gab es Applaus von den rund 18.000 Beschäftigten in Halle 11.

Der Betriebsratschef lobte die Einsatzbereitschaft der Belegschaft in Wolfsburg. „Die Mannschaft hat in den vergangenen Monaten einen tollen Job gemacht und gezeigt, dass Verlass auf sie ist“, sagte Osterloh. Deshalb habe der Betriebsrat bei der Fahrweise im Werk auf eine faire Balance geachtet zwischen wirtschaftlichen Bedingungen, wie der anhaltend guten Nachfrage, und der Belastbarkeit der Belegschaft.

Nach der großen Online-Befragung „Gute Arbeit im Büro“ im vergangenen Herbst habe der Betriebsrat viele Maßnahmen in den Bereichen auf den Weg gebracht, berichtete Michael Riffel, Generalsekretär des Gesamtbetriebsrats. „Auch die übergreifenden Themen, für die wir einen etwas längeren Atem brauchen, wird der Betriebsrat selbstverständlich weiter aufgreifen“, sagte Riffel.

Am Eröffnungstag der Fußball-WM begrüßte der Betriebsrat den früheren deutschen Nationalspieler Marco Bode (44) im VW-Werk. Osterloh und Bode sprachen unter anderem über die Bedeutung der Fußball-WM für Brasilien und Hilfsprojekte, die der VW-Konzernbetriebsrat mit „terres des hommes“ für Kinder und Jugendliche in dem südamerikanischen Land auf den Weg gebracht hat. Für das laufende Turnier wünschte sich Bode, selbst WM-Teilnehmer von 2002, eine Neuauflage des damaligen Finales zwischen Deutschland und Brasilien.

Weiteres Fußball-Thema: Osterloh gratulierte den erfolgreichen Fußball-Frauen des VfL Wolfsburg. Stellvertretend für das Team, das am vergangenen Sonntag deutscher Meister geworden war, begrüßte er die Spielerin und VW-Beschäftigte Martina Müller.

htz

Dank vom Werkleiter Jens Herrmann

Neue Gesichter auf der Betriebsversammlung: Wolfsburgs Werkleiter Jens Herrmann und der Produktionsvorstand der Marke VW, Thomas Ulbrich, stellten sich gestern den Beschäftigten vor. Beide haben ihre Posten Anfang April angetreten.

Ulbrich wies darauf hin, dass die Marke mit dem Volkswagen-Weg und der „mach 18“-Produktionstrategie auf dem richtigen Weg sei. Er forderte dazu auf, „die bestehenden Chancen zu nutzen, die uns unsere Internationalität mit Erfahrungen von Chattanooga bis Pune gibt“.

Zur Situation in Wolfsburg erklärte Herrmann: „Die aktuell gute Nachfrage nach unseren Produkten verlang uns einiges ab. Insbesondere die vier Anläufe mit dem Golf Sportsvan, dem E-Golf, dem Golf R für Nordamerika und dem Golf GTE mit Plug-In-Hybrid-Antrieb stellen die Mannschaft vor eine Herausforderung. Mein großes Dankeschön an Sie alle, für Ihre Bereitschaft und Ihr Engagement.“ Herrmann betonte die entscheidende Rolle der Mannschaft für den gemeinsamen Erfolg am Standort.

htz

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