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Greenpeace protestiert vor VW-Werk Wolfsburg

Kritik an Dieseltechnik Greenpeace protestiert vor VW-Werk Wolfsburg

Umweltaktivisten von Greenpeace haben am Freitag mit einem zehn Meter hohen Holzkreuz vor dem VW-Stammwerk in Wolfsburg einen raschen Ausstieg aus der Dieseltechnik gefordert.

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Umweltaktivisten von Greenpeace haben mit einem zehn Meter hohen Holzkreuz vor dem VW-Stammwerk in Wolfsburg einen raschen Ausstieg aus der Dieseltechnik gefordert.

Quelle: dpa

Wolfsburg. Das Kreuz war in schwarze Tücher gehüllt und auf einer Ansammlung ausrangierter Dieselautos unterschiedlicher Hersteller aufgestellt. „Ruhe in Frieden Diesel“ stand auf einem Banner, das die rund ein Dutzend Aktivisten hochhielten.

Mit dem Protest richte sich die Umweltorganisation auch an weitere Autokonzerne, teilte ein Sprecher mit. Nahezu alle Hersteller von Diesel-Autos verkauften Fahrzeuge, die auf der Straße deutlich mehr giftiges Stickoxid ausstießen als erlaubt, sagte Organisator Daniel Moser. „Die Hersteller müssen jetzt saubere Formen der Mobilität entwickeln, sonst haben sie keine Zukunft.“

Die Greenpeace-Aktivisten waren seit 4.30 Uhr in Wolfsburg und sperrten für ihre Aktion einen Teil des Parkplatzes großräumig ab. Angemeldet war der Protest  nicht, der VW-Werkschutz ließ die Umweltschützer allerdings gewähren. Die Polizei war mit einem Streifenwagen vor Ort und beobachtete die Situation.

Bei vielen VW-Mitarbeitern sorgte der Protest der Umweltorganisation für Unmut. Einige machten während des Schichtwechsels Fotos und redeten wütend auf die Demonstranten ein. „Es gab aber auch gute Diskussionen“, sagte Greenpeace-Sprecher Wolfgang Sadik.

Umweltaktivisten von Greenpeace haben mit einem zehn Meter hohen Holzkreuz vor dem VW-Stammwerk in Wolfsburg einen raschen Ausstieg aus der Dieseltechnik gefordert.

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VW hatte nach dem Skandal um manipulierte Abgastests bei Dieselfahrzeugen angekündigt, deutlich stärker auf die Themen Digitalisierung und Elektromobilität setzen zu wollen.

htz

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