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Greenpeace-Aktivisten demonstrieren vor Werkstor

Volkswagen Greenpeace-Aktivisten demonstrieren vor Werkstor

Aktivisten der der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben am Freitag vor dem Volkswagenwerk in Wolfsburg demonstriert. Anlässlich der Sitzung des Aufsichtsrates des Automobilkonzerns zeigten sie ein Banner mit der Aufschrift „Schluss mit Lügen!“ am Werkstor.

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Protestaktion zum Abgas-Skandal: Aktivisten von Greenpeace protestieren mit Pinocchio-Figuren und Bannern "Schluss mit Lügen!" am Tor Sandkamp vom VW Werk.

Quelle: dpa

Anlässlich der Sitzung des Aufsichtsrates des Automobilkonzerns zeigten sie ein Banner mit der Aufschrift „Schluss mit Lügen!“ am Werkstor. „VW hat die Bevölkerung über die Gesundheitsgefahr seiner Dieselwagen belogen. Damit muss Schluss sein“, sagt Greenpeace-Mobilitätsexperte Daniel Moser. Er forderte den Konzern auf, in Deutschland betroffene Autos schnellstmöglich zurückrufen und wenn nötig stillzulegen.

Greenpeace und andere Umweltverbände hätten schon lange darauf hingewiesen, dass die Angaben von Autokonzernen zu Schadstoffen und Verbrauch nicht mit der Realität übereinstimmten, sagte Moser. Die Hersteller hätten erfolgreich Tests durchgesetzt, die mit dem regulären Fahrbetrieb kaum mehr etwas gemeinsam hätten.

Der jüngste Skandal lasse befürchten, das VW auch bei anderen Angaben geschummelt hat, ergänzte Greenpeace-Sprecher Gregor Kessler. „Wir fordern VW auf, die internen Messwerte zum CO2-Verbrauch zu veröffentlichen. Der Konzern muss jetzt beweisen, dass er zumindest hier nicht betrügt.“

Abgaswert in großem Stil manipuliert

VW hatte in großem Stil die Abgaswerte einiger seiner Dieselmodelle in den USA manipuliert. Während die Autos durch Softwaretricks im Testbetrieb bei giftigen Stickoxiden (NOx) niedrige Werte zeigten, produzieren sie im Normalbetrieb um ein Vielfaches höhere Emissionen als erlaubt. Der Konzern hat inzwischen zugegeben, diese Software weltweit in rund elf Millionen Autos eingebaut zu haben.

epd

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