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Golf-Geburtstag: Automuseum zeigt spektakulärste Modelle

Volkswagen Golf-Geburtstag: Automuseum zeigt spektakulärste Modelle

Der VW Golf ist 40! Den runden Geburtstag des Dauerläufers feiert das Wolfsburger Automuseum derzeit mit einer großen Sonderausstellung zur ersten Golf-Generation. Der WAZ zeigte Automuseums-Chef Eberhard Kittler seine drei Favoriten.

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Der älteste Golf: Automuseums-Chef Eberhard Kittler nimmt im Prototypen mit Schiebetür Platz.

Quelle: Roland Hermstein

Golf mit Schiebetür: Beim ältesten Golf überhaupt handelt es sich um einen handgefertigten Prototypen mit Schiebetür aus dem Jahr 1973. Die Sonderanfertigung übergab VW an einen Spezialbetrieb für Schließtechnik.
„Warum der Wagen dort auf eine Schiebetür umgebaut wurde, lässt sich nur noch vermuten“, sagt Kittler. Möglicherweise sollte eine „Behinderten-Version“ des Golf vorbereitet werden. Einige weitere Details aus dem Prototypen tauchten im späteren Serien-Golf nicht mehr auf, zum Beispiel die Türöffner und Fensterkurbeln vom Käfer.

Artz Golf: Ein Porsche 928 im Golf-Gewand verbirgt sich hinter dem Namen Artz Golf V8. Die Idee zu diesem Projekt hatte der Autohaus-Geschäftsführer Günter Artz aus Hannover im Jahr 1979. Das Fahrgestell eines Porsche 928 bildete die Basis für die Karosserie im Golf-Look. Allerdings wurden nur die Türen des Golf verwendet, alle übrigen Karosserieteile sind sündhaft teure Einzelanfertigungen. „Der Artz Golf wurde damals für 200.000 D-Mark verkauft“, weiß Kittler. Heute dürfte der Wagen – es gibt nur zwei Exemplare – noch um einiges teurer sein. Gegenüber dem originalen Golf wurde das Auto um 21 Zentimeter verbreitert und um 30 Zentimeter verlängert. Der Innenraum entspricht dem des Porsche 928.

Golf LS Alaska-Feuerland: Die beiden wohl ältesten erhaltenen Serien-Golf der ersten Generation (ausgeliefert im Juli 1974) stellten im Herbst 1974 ihre Qualitäten in einem spektakulären Härtetest unter Beweis. Der legendäre Motorjournalist Fritz B. Busch und seine Begleiter gingen mit den beiden Fahrzeugen auf die 94-tägige und 30.514 Kilometer lange Reise von Alaska nach Feuerland. „Was diese Autos erlebt haben, ist unglaublich“, schwärmt Kittler. Von den Abenteuern zeugen noch heute einige Blessuren, zum Beispiel durch Steinschlag. Zum 40-jährigen Golf-Jubiläum kommen beide Exemplare erstmals wieder zusammen.

Die Ausstellung „40 Jahre Golf. Die frühen Jahre“ läuft bis zum 5. Oktober. Das Automuseum in der Dieselstraße ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Infos unter automuseum.volkswagen.de.

htz

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