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Gericht setzt Frist für VW

Volkswagen Gericht setzt Frist für VW

Der Streit ums Zeitwert-Konto bei Volkswagen wurde am Montag vor dem Landesarbeitsgericht Hannover fortgesetzt. In erster Instanz hatte ein ehemaliger VW-Mitarbeiter erfolgreich gegen das Unternehmen geklagt, weil er sich in der Berechnung seiner bezahlten Freistellung ungerecht behandelt fühlte.

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Neuer Prozess: Ulrich-Dieter Standt klagt gegen VW.

Quelle: Mike Vogelsang

VW legte dagegen Berufung ein.

Das Gericht in Hannover wies VW gestern darauf hin, dass es eine Ungleichbehandlung zwischen Mitarbeitern im direkten und indirekten Bereich gebe. Die Richter setzen VW eine Frist bis zum 14. Oktober, um diese Differenzierung zu begründen.

Die Richter in Braunschweig hatten Ende 2012 entschieden, dass VW dem Kläger 3114,92 Euro zuzüglich Zinsen nachzahlen muss. Was der Kläger moniert, klingt vereinfacht gesagt so: Für 100 ins Konto eingebrachte Stunden könne er nun nur 97 Stunden entnehmen; er gehe von einer 33-Stunden-Woche aus, VW demgegenüber aber von einer 34-Stunden-Woche. Standt kam nach eigenen Berechnungen auf 382 Freistellungstage, VW nur auf 371.

VW hatte in einer früheren Erklärung betont, dass die praktizierte Umrechnung von Zeit-Wertguthaben in Freistellungszeiten eine Ungleichbehandlung zwischen Beschäftigten im indirekten und direkten Bereich ausdrücklich vermeiden solle.

htz

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