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Gericht beendet Streit um Zeitwertkonto: VW muss weniger zahlen

Volkswagen Gericht beendet Streit um Zeitwertkonto: VW muss weniger zahlen

Im langjährigen Streit ums Zeitwertkonto hat das Landesarbeitsgericht gestern der VW-Berufung weitgehend Recht gegeben. Statt gut 3100 Euro, wie vom Arbeitsgericht entschieden, stehen Kläger Dr. Ulrich Standt nur gut 275 Euro zu. „Das ist natürlich eine Enttäuschung“, so der frühere VW-Beschäftigte in einer ersten Reaktion.

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Klage gegen VW überwiegend abgewiesen: Ulrich Standt steckte vor dem Landesarbeitsgericht eine Niederlage ein.

Quelle: Mike Vogelsang

Das Arbeitsgericht Braunschweig war dem Kläger im Dezember 2012 noch fast vollständig gefolgt und hatte ihm 3114,92 Euro plus Zinsen zugesprochen. VW legte gegen das Urteil allerdings Berufung ein – und das Landesarbeitsgericht änderte das Urteil aus der ersten Instanz entscheidend ab: Nur noch Anspruch auf 276,72 Euro für Standt, Klage im übrigen abgewiesen, auch die Kosten muss der Kläger zu 93,9 Prozent tragen. Revision gegen dieses Urteil wurde nicht zugelassen.

Dagegen wäre zwar eine Beschwerde möglich, so weit will Ulrich Standt aber nicht gehen: „Das ist natürlich enttäuschend. Ich sehe die Sache damit aber für mich als beendet an, irgendwann ist auch mal Schluss.“ Ein VW-Sprecher erklärte: „Wir sehen unsere Rechtsauffassung bestätigt.“

Worum es ging, klang vereinfacht gesagt so: Für 100 ins Zeitwertkonto eingebrachte Stunden konnte der Kläger nur 97 Stunden entnehmen, weil VW von einer höheren Wochen-Arbeitszeit ausging. Standt kam nach eigenen Berechnungen auf 382 Freistellungstage, VW nur auf 371.

fra

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