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Gelöste Radmuttern: Sabotage auf VW-Parkplätzen

Volkswagen Gelöste Radmuttern: Sabotage auf VW-Parkplätzen

Eine Sabotagewelle auf VW-Parkplätzen sorgt für Verunsicherung. Unbekannte haben in den vergangenen Wochen immer wieder Radmuttern an Autos von VW-Beschäftigten gelöst. In einem Fall verlor ein Touran während der Fahrt ein Rad! Die Polizei ermittelt.

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Gefahr auf VW-Parkplätzen: Unbekannte haben mehrfach die Radmuttern an Autos gelöst, ein Fahrzeug verlor während der Fahrt ein Rad.

Quelle: Photowerk (bb)

Im VW-Werk kursieren E-Mails, in denen sich die Mitarbeiter vor der Gefahr warnen. Auch Dennis Kuske aus Halle 73 in der FE ist alarmiert. „Uns fehlt jedes Verständnis für ein solches Verhalten. Das ist kein Spaß oder Streich mehr.“

Der erste Fall von gelösten Radmuttern sei vor drei Monaten am Tor Nord bekannt geworden. Später traf es die Heinrich-Nordhoff-Straße, dann das Tor Ost und aktuell die FE. „Bitte alle Kollegen noch einmal darauf hinweisen, ihr Fahrzeug vor Fahrtantritt zu überprüfen“, heißt es in der Mail, die im Werk die Runde macht. Kuske ist sicher: „Wir müssen diese Warnung sehr erst nehmen!“

Das bestätigt die Polizei. Bislang seien rund ein Dutzend Fälle von gelösten Radmuttern vornehmlich im Parkhaus am Tor Ost zur Anzeige gebracht worden, sagte Polizeisprecher Sven-Marco Claus der WAZ. „Wir ermitteln wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.“

In einem Fall habe sich ein Rad während der Fahrt gelöst. Die betroffene VW-Mitarbeiterin aus Sachsen-Anhalt konnte ihren Touran bei Danndorf aber unter Kontrolle halten. „Der Frau ist nichts passiert“, so Claus. Auch ein Motorradfahrer (45) aus Gifhorn habe Ende Juni noch rechtzeitig bemerkt, dass auf dem Parkplatz am Tor Nord an seinem Hinterrad die Radmuttern gelöst worden waren.

htz

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