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Gehirn der Fahrzeugfertigung optimiert

Volkswagen Gehirn der Fahrzeugfertigung optimiert

Es ist das Gehirn der Fahrzeugfertigung im VW-Werk: das Fertigungsinformations- und Steuerungssystem (FIS), das im FIS-Leitstand im Eingang 54 untergebracht ist. Dort fanden im Werksurlaub umfangreiche Umbauarbeiten statt, um den Leitstand zu optimieren.

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Das Gehirn der Fahrzeugfertigung optimiert: Werkleiter Jens Herrmann (Mitte) besuchte als Erster den neu gestalteten Leitstand. Reinhard de Vries, Leiter Werklogistik und -steuerung (2.v.l.), erklärte die Neuerungen. Mit dabei waren (v.l.) Maik Lehmann, Rainer Ladda und Betriebsrat Ulf Günther.

In dem 200 Quadratmeter großen Raum haben 15 Mitarbeiter pro Schicht jede Menge Software und noch mehr Systemintelligenz an diversen Monitoren unter Kontrolle, damit es in der Montage optimal läuft. 16 Großbildschirme und 40 Bildschirme sind dazu nötig. Im Leitstand laufen die verschiedensten Systeme zusammen, um am Ende zu steuern, wann welches Fahrzeug wo gebaut wird. „Wir steuern den Prozess von der Entgegennahme der Aufträge für das Werk bis zum Einlauf in die Montagen“, erklärt Maik Lehmann, Leiter der Fahrzeugsteuerung und Programmplanung.

„Der Umbau im Leitstand war notwendig, weil die bisher installierte Großbildwand im Arbeitsalltag den ergonomischen Ansprüchen nicht gerecht werden konnte“, erklärt Rainer Ladda, verantwortlich für Fahrzeugsteuerungssysteme und Leitstand. Daher erfolgte jetzt der Umbau mit Änderung der Raumarchitektur und der Sitzordnung für die Mitarbeiter. Nur eine Tastatur und nur eine Maus sind künftig nötig, um jeweils drei Rechner und Bildschirme zu bedienen.

„Wir haben die Arbeitsplätze durchgehend standardisiert und ergonomisch optimiert“, erklärt Lehmann. Das war auch eine Forderung der Arbeitnehmervertretung. „Dem Betriebsrat ist es wichtig, dass bei Umbauarbeiten die optimale Arbeitsplatzgestaltung berücksichtigt wird. Aus meiner Sicht ist das bei der Umgestaltung des Leitstandes gut gelungen“, sagt Betriebsrat Ulf Günther.

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