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Führungskrise: Bei VW soll jetzt Ruhe einkehren

Volkswagen Führungskrise: Bei VW soll jetzt Ruhe einkehren

Volkswagen ist nach den heftigen Turbulenzen in der Führungsspitze um Ruhe im Konzern bemüht. In dieser Woche sei keine Sondersitzung des wichtigen Aufsichtsratspräsidiums geplant, hieß es gestern übereinstimmend aus Kreisen des Konzerns sowie der niedersächsischen Landesregierung.

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Haben gut lachen: Martin Winterkorn (l.) und Ferdinand Piëch können offenbar beide bei VW im Amt bleiben.

Quelle: Archiv (2)

Wie weiter verlautete, ist die nächste reguläre Sitzung des sechsköpfigen Gremiums am 4. Mai angesetzt, kurz vor der VW-Hauptversammlung am 5. Mai. Zuvor hatte das „Handelsblatt“ berichtet, die sechs Mitglieder des Aufsichtsrats-Präsidiums wollten „zeitnah“ zu einem Gespräch zusammenkommen. Dabei wollten sie erneut über die Führungskrise beraten.

Nach einem Sondertreffen Ende vergangener Woche hatte das Präsidium VW-Vorstandschef Martin Winterkorn das Vertrauen ausgesprochen und angekündigt, sich für eine Verlängerung seines Ende 2016 auslaufenden Vertrags starkzumachen. Dies wurde als klare Niederlage für Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch gewertet, der Winterkorn zuvor öffentlich infrage gestellt hatte.

Am Wochenende waren Spekulationen, nach seiner erfolglosen Attacke auf Vorstandschef Winterkorn müsse nun VW-Chefkontrolleur Piëch (78) um seinen Posten bangen, klar zurückgewiesen worden. VW-Aufsichtsrat Berthold Huber hatte am Sonntag gesagt: „Es gibt keinen Grund, den Rücktritt von Dr. Piëch zu betreiben. Wir haben die feste Absicht, mit Dr. Piëch und Dr. Winterkorn den erfolgreichen Weg von Volkswagen auch in Zukunft fortzusetzen.“ Auch das Land Niedersachsen als Großaktionär war Spekulationen um Piëchs Zukunft entgegengetreten.

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