Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Ferienarbeiter bei VW: „Wir fühlen uns wohl!“

Volkswagen Ferienarbeiter bei VW: „Wir fühlen uns wohl!“

3000 Ferienarbeiter halten während des Werksurlaubs die Wolfsburger Golf-Produktion am Laufen. Viele Schüler und Studenten werden das VW-Werk nur schweren Herzens wieder verlassen. „Wir wurden von Anfang an gut aufgenommen“, sagt Ines Achour (26) aus der Wagenfertigstellung, die bald Gesundheitsmanagement in Hamburg studieren wird.

Voriger Artikel
VW-Betriebsrat: Einsatz für Moore
Nächster Artikel
VW kann mehr E-Autos fertigen

Gutes Zusammenspiel: Den Werkstudenten macht die Arbeit Spaß, Vorgesetzte und Betriebsrat sind zufrieden.

Die ersten Ferienarbeiter sind schon seit Mitte Juni im Werk, „weil wir wussten, dass wir die Zeit zur umfassenden Qualifizierung brauchen“, erklärt Mathias Böke vom VW-Personalwesen. Denn die Werkstudenten erledigen keineswegs nur Hilfsarbeiten. „Ich bin positiv überrascht. Wir haben hier wirklich eine verantwortungsvolle Tätigkeit“, sagt Björn Hannover (39). Der Braunschweiger hat für einige Wochen den Hörsaal gegen die Werkhalle getauscht, er studiert normalerweise Fahrzeugtechnik an der Ostfalia und arbeitet jetzt in der Qualitätssicherung.

Das Zusammenspiel mit der Stammbelegschaft funktioniere reibungslos. „Ich spüre keinen Unterschied. Man findet immer jemanden, der einem bei Fragen zur Hand geht“, berichtet Kim Siebenhaar (21) aus Wolfsburg, die Soziale Arbeit in Suderburg studiert. Sie hat sich gezielt bei VW um einen Ferienjob beworben. Nicht nur wegen der guten Bezahlung, sondern weil sie Volkswagen als Arbeitgeber kennenlernen wollte. „Ich möchte später einmal hier arbeiten“, erklärt die Studentin.

Allerdings ist die Arbeit bei VW kein Zuckerschlecken: „Das Schichtsystem fordert mich mehr als gedacht. Es ist machbar, aber länger kann ich mir das nicht vorstellen“, sagt Werkstudent Martin Wolframm (29) aus Dannenbüttel.

htz

Voriger Artikel
Nächster Artikel