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Fast 270 Bauprojekte: VW rüstet Werk für die Zukunft

Volkswagen Fast 270 Bauprojekte: VW rüstet Werk für die Zukunft

Der Großteil der Mitarbeiter im VW-Werk Wolfsburg ist im Urlaub. Doch für mehrere tausend Männer und Frauen geht die Arbeit weiter: Auf dem Gelände werden im Werksurlaub fast 270 Umbaumaßnahmen umgesetzt. Allein dafür sind in der Spitze mehr als 1900 Mitarbeiter pro Tag im Einsatz.

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Modernste Technik: Steffen Diedrich von der Fertigung 2 (l.) und Planer Meiko Kleindienst erklären Betriebsrätin Gabriele Trittel einen der neuen Roboter.

Schwerpunkt der Umbauten ist die Vorbereitung auf künftige Modelle. „Das Werk Wolfsburg rüstet sich mit dem Umbauprogramm für kommende Aufgaben und macht sich so fit für die Zukunft“, erklärt der Leiter der Werkplanung, Waldemar Müller. Die neuen Anlagen seien auch umweltfreundlicher und setzten neue Maßstäbe im Sinne des Umweltprogramms „Think Blue.Factory.“

- Zu den größten Aufgaben zählen die Erneuerung des Karosseriebaus, der Lackiererei und der Montage im Fertigungsbereich 2 (F2), in dem Tiguan und Touran hergestellt werden. In der Halle 10 entstehen neue Schweißanlagen zur Produktion von MQB-Fahrzeugen, mehr als 750 Roboter werden hier aufgebaut.

- In Halle 9 errichtet das Team der F2-Lackiererei 25 neue Sprühroboter auf der Decklacklinie. In der Feinabdichtung nebenan entsteht ein neues Werkermitfahrband mit einem Belag aus gelenkschonendem Industrieparkett.

- Auch die Fördertechnik des F2 wird auf den MQB vorbereitet. Neue Heber, Formaufnahmen und eine Elektro-Hängebahn machen einen späteren Umstieg in der laufenden Produktion möglich. In der Montage wurden drei neue Manipulatoren zum Einbau des Cockpits aufgestellt. Bei den Prüfständen am Ende der Montagelinie 4 muss die Prüftechnik an die modernen Fahrer-Assistenzsysteme angepasst werden.

- Auch die Belieferung des F2 mit Material wird verbessert: Vor Halle 8 entsteht eine neue Anlage zur Schnellentladung von Lastwagen. „Statt 60 Minuten können wir einen Lkw künftig in 15 Minuten entladen, brauchen weniger Gabelstapler und sparen Fläche“, sagt Projektleiter Andi Münder. Betriebsrat Klaus Wenzel weist darauf hin, dass „die Kollegen nicht mehr bei Wind und Wetter draußen die Fahrzeuge entladen müssen. Das senkt vor allem im Winter auch das Unfallrisiko.“

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