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Falsche CO2-Angaben: 98.000 VW-Benziner betroffen

VW-Abgas-Skandal Falsche CO2-Angaben: 98.000 VW-Benziner betroffen

Volkswagen stürzt immer tiefer in die Krise: Wegen falscher Angaben beim CO2-Ausstoß und damit auch beim Spritverbrauch drohen dem Autokonzern weitere Kosten in Milliardenhöhe. heute wurde bekannt, dass unter den 800.000 Fahrzeugen mit falschen CO 2-Werten auch 98.000 Benziner sind.

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Quelle: dpa

An der Börse reagierte die VW-Aktie heute mit einem dramatischen Kursverfall. Das Papier sackte an der Frankfurter Börse zeitweise um mehr zehn Prozent ab.

Damit Autobesitzer von drohenden höheren Steuerzahlungen verschont bleiben, bereitet die Bundesregierung eine gesetzliche Regelung vor. VW sei in der Verantwortung und in der Pflicht, den entstandenen Schaden für die Kunden zu beheben, sagte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) gestern im Bundestag. Am CO 2-Ausstoß hängt bei Pkw mit Erstzulassung ab 1. Juli 2009 auch die Kfz-Steuer.

Dobrindt sagte, für die betroffenen Modelle müssten nun unter Aufsicht des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) neue Prüfwerte ermittelt werden. VW habe auf eine Aufforderung hin zugesagt, umgehend ein Kundenzentrum als Anlaufstelle einzurichten. „Sowohl das Vorgehen, das zu diesen Ergebnissen geführt hat, als auch die Ergebnisse selber sind inakzeptabel“. Wenn CO 2-Werte wie zu erwarten nach oben korrigiert werden müssten, habe dies Auswirkungen auf die Kfz-Steuer, sagte Dobrindt. „Das gilt auch rückwirkend.“

In Abstimmung mit dem Bundesfinanzministerium arbeite sein Ressort daher „an einer Gesetzgebung, die dafür sorgt, dass nicht der Kunde durch diese Mehrkosten bei der Kfz-Steuer belastet wird, sondern der Volkswagen-Konzern.“

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