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Erste Ausfahrt: WAZ testet neuen Passat

Volkswagen Erste Ausfahrt: WAZ testet neuen Passat

Nicht der Golf, sondern der Passat war im letzten Jahr mit rund 1,1 Millionen verkauften Wagen das erfolgreichste VW-Modell. WAZ-Redakteur Florian Heintz fuhr den neuen Passat, der im November in achter Generation auf den deutschen Markt kommt, schon jetzt auf Sardinien. Sein Bericht:

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Testfahrt auf Sardinien: WAZ-Redakteur Florian Heintz fuhr den neuen VW Passat.

Für meine Testfahrt wähle ich den Variant - so wie neun von zehn Passat-Käufern in Deutschland. Der erste Eindruck ist positiv: Optisch hat VW den Passat kräftig aufpoliert - und könnte dem König der Dienstwagen so sein Image als spießiges Vertreterauto austreiben. Sportlich und kraftvoll steht der neue Passat auf der Straße. Er ist breiter und flacher geworden - und wirkt dadurch auch etwas länger, obwohl er sogar ein paar Millimeter kürzer ist als der alte.

Trotzdem bietet der Passat deutlich mehr Platz auf allen Sitzen, vor allem dank des um fast acht Zentimeter längeren Radstands. Auch die Kopffreiheit ist gewachsen, ebenso das Kofferraumvolumen: Beim Variant um 47 auf 650 Liter. Wer die Rücksitzlehnen umklappt, kommt sogar auf 1780 Liter. Das freut den Vertreter auf Dienstfahrt ebenso wie die Familie beim Wocheneinkauf.

Bei der Testfahrt über die kurvigen Bergstraßen Sardiniens merke ich: Der neue Passat macht auch Spaß. Nicht zuletzt deshalb, weil ich im stärksten Vierzylinder-Diesel des VW-Konzerns unterwegs bin, dem neuen 2-Liter-TDI mit 240 PS.

Auch die Innenausstattung wirkt edel und stilvoll verarbeitet. Zum Basis-Modell gehören unter anderem ein Start-Stopp-System, Multifunktionslenkrad, Müdigkeitserkennung und Startknopf. Auf Wunsch gibt es richtungsweisende Technik und die gesamte Bandbreite an Fahrassistenten dazu. Schönes Extra: Zur Sonderausstattung gehört erstmals auch ein digitaler Tacho.

Fazit: Die achte Passat-Generation überzeugt auf ganzer Linie. Der neue Mittelklassewagen kratzt an der Oberklasse. Und er wird die Erfolgsgeschichte mit fast 22 Millionen verkauften Fahrzeugen seit 1973 fortschreiben.

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