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Erfinder vom Dienst: VW-Tüftler hat schon mehr als 100 Patente

Wolfsburg Erfinder vom Dienst: VW-Tüftler hat schon mehr als 100 Patente

Bei der „Inventors Night“ wurde Motorenspezialist Ekkehard Pott jetzt als Volkswagen-Mitarbeiter mit den meisten Patenterteilungen geehrt. Unter mehr als 100 Patenten steht bereits sein Name.

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Viele gute Ideen: Das Spezialgebiet von Ekkehard Pott sind Motoren.

Ohne Notizzettel geht Dr. Ekkehard Pott nicht aus dem Haus. Ob beim Einkaufen, auf Dienstreise oder im Urlaub: Geistesblitze notiert der Leiter Nutzfahrzeugmotoren und Kleindiesel in der Aggregate-Entwicklung von VW sofort. „Eine gute Idee kann jederzeit kommen - nachts oder in den Ferien. Darauf bin ich immer vorbereitet“, sagt Pott.

Die Zettel in der Tasche gehören zu den kleinen Erfolgsgeheimnissen, die dem 50-jährigen Gifhorner eine beeindruckende Bilanz bescheren: 34 seiner Ideen hat das Deutsche Patentamt in München allein in den Jahren 2012 und 2013 für schützenswert befunden. Bei der „Inventors Night“ auf dem MobileLifeCampus wurde Pott als Mitarbeiter mit den meisten Patenterteilungen in den beiden Jahren gewürdigt.

Einfach ein- und ausschalten, sagt Pott, lässt sich Erfindergeist nicht. „Man kann nichts erzwingen. Wenn ich ins Büro komme, dann kann ich nicht sagen: Jetzt überlege ich mir etwas Tolles für ein neues Patent.“ Wenn die Arbeit des Tages gemacht ist, setzt sich Pott deshalb gern mit seinem Team zusammen und sucht gemeinsam nach Verbesserungsmöglichkeiten. „Diese Diskussionen sind wichtig. Auf vielen Patenterteilungen stehen deshalb mehrere Namen.“


WAZ-INFO: Patenterteilung

  • Wenn Erfinder wie Dr. Ekkehard Pott eine gute Idee haben, dann teilen sie dies der Abteilung für Patente, Marken und Lizenzen bei Volkswagen in einer Erfindungsmeldung mit.
  • Die Patentabteilung beginnt eine interne Recherche und reicht bei positivem Ausgang eine Patentanmeldung beim Deutschen Patent- und Markenamt in München ein
  • Das Amt prüft den Antrag zunächst nach formalen Kriterien. Sind die Anforderungen erfüllt, folgt die inhaltliche Prüfung, an deren Ende die Patenterteilung stehen kann.
  • Einen vorläufigen Schutz genießt der Anmelder bereits nach der Veröffentlichung der Patentanmeldung, die in der Regel 18 Monate nach dem Anmeldetag erfolgt.
  • Die maximale Laufzeit eines Patentes beträgt in Deutschland 20 Jahre ab Anmeldetag.
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