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Englisch wird Konzernsprache bei Volkswagen

Konzern richtet Entwicklung der Führungskräfte neu aus Englisch wird Konzernsprache bei Volkswagen

Bei Volkswagen wird künftig Englisch Konzernsprache. Dies soll Zugang und Zusammenarbeit von internationalen Spitzenkräften im Top-Management verbessern, wie Personalvorstand Karlheinz Blessing mitteilte. Insgesamt richtet Volkswagen seine Management-Entwicklung neu aus.

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Englisch wird Konzernsprache bei Volkswagen.

Quelle: dpa

Wolfsburg. Führungskräfte sollen künftig häufiger verschiedene Bereiche des Unternehmens durchlaufen und auch Erfahrungen bei anderen Marken des Konzerns sammeln. Das klassische Modell der „Kamin-Karriere“ hat ausgedient.

Bislang war es häufig so, dass zum Beispiel ein Top-Manager in der Produktion immer nur in der Produktion gearbeitet hat. Das soll sich ändern. „Digitalisierung, Vernetzung und Elektromobilität werden unsere Branche grundlegend verändern. Deshalb richten wir unsere Managementkultur rechtzeitig darauf aus“, sagt Personalvorstand Karlheinz Blessing.

Auch die Zusammenarbeit von internationalen Spitzenkräften will VW verbessern. „Englisch wird künftig Konzernsprache sein“, sagte Blessing . „Als global aufgestellter Konzern brauchen  wir die weltweit besten Leute.“ Für Manager bei Volkswagen sollen Auslandseinsätze und Kenntnisse aus verschiedenen Geschäftsbereichen und Marken einen höheren Stellenwert bekommen. Ziel ist es, Internationalität, Vielfalt und Perspektivwechsel zu fördern. Weibliche Führungskräfte sollen schneller Erfahrungen und Fähigkeiten für eine Berufung ins Top-Management erlangen.

"Wir werden unternehmerisches Denken und Handeln stärken"

„Mehr denn je wird es darauf ankommen, dass das Management international erfahren und vielfältig ist. Wir werden Diskussions- und Entscheidungsfreude fördern, Fehlermachen zulassen und Selbstkorrektur unterstützen, unternehmerisches Denken und Handeln stärken, Agilität fördern und konzernweite Zusammenarbeit festigen“, so Blessing.

In einer Übergangsphase bis Ende 2021 gelten die Kriterien als Richtlinien, danach werden sie verbindlich.

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