Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 4 ° wolkig

Navigation:
Ein Festvertrag bei Volkswagen: „Das ist das schönste Geschenk!“

Volkswagen Ein Festvertrag bei Volkswagen: „Das ist das schönste Geschenk!“

Dieses Weihnachten ist für Massimo Carboni (39) ein ganz besonderes Fest. Nach drei Jahren Einsatz als Leiharbeiter im VW-Werk, einer Zeit begleitet von ständiger Ungewissheit über die Zukunft, erhielt er jetzt wie viele seiner Kollegen den lange ersehnten Festvertrag bei Volkswagen. „Das ist das schönste Weihnachtsgeschenk meines Lebens!“, sagt Carboni.

Voriger Artikel
Wolfsburg: Werk ist auf Erfolgskurs
Nächster Artikel
VW landet PR-Coup: TV-Spot mit Pelé lief auf allen großen Kanälen

Besonderes Weihnachtsfest: Celina (li.) und Michelle freuen sich gemeinsam mit ihrem Vater Massimo Carboni über dessen Festanstellung bei VW.

Quelle: Photowerk (he)

Während seiner Zeit als Leiharbeiter der Autovision hat der Fallersleber bei VW nur gute Erfahrungen gemacht. Nach einem halben Jahr in der Produktion in Halle 53a wechselte er in die Fahrzeugvorbereitung der Autostadt. „Ich hatte nie den Eindruck, als Zeitarbeiter behandelt zu werden, weder von den Kollegen noch von den Vorgesetzten“, betont Carboni.

Trotzdem fehlte dem alleinerziehenden Vater von drei Kindern die berufliche Sicherheit. „Als Leiharbeiter war es schwer, längerfristig zu planen. Die Hoffnung war immer, dass man bei guter Leistung am Ende übernommen wird.“ Die Unruhe wuchs immer dann, wenn der befristete Vertrag vor dem Auslaufen stand und sich der Betriebsrat für eine Verlängerung einsetzte. „In dieser Zeit haben wir den Betroffenen immer gut zugeredet, damit sie optimistisch bleiben“, berichtet Betriebsrätin Susanne Preuk.

Kurz vor Weihnachten erhielt Carboni dann die frohe Botschaft: Zusammen mit mehr als 900 weiteren Leiharbeitern am Standort Wolfsburg wird er in die VW-Stammbelegschaft übernommen. „Es ist ein schönes Gefühl, schon jetzt den Urlaub fürs nächste Jahr planen zu können“, erklärt der Fallersleber. Mit ihm freuen sich seine Kinder Celina (12), Kevin (14) und Michelle (15). Den Heiligabend verbringt die Familie heute bei Carbonis Eltern, wo nach italienischer Tradition verschiedene Fischspezialitäten auf den Tisch kommen. „Und auch die Weihnachtsgeschenke fallen in diesem Jahr etwas größer aus“, kündigt Carboni an.

htz

Voriger Artikel
Nächster Artikel