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E-Golf: VW-Werk startet heute Serienproduktion

Volkswagen E-Golf: VW-Werk startet heute Serienproduktion

Hochspannung in Wolfsburg: Im VW-Werk startet heute die Serienproduktion des E-Golf. Mit seinem Verkaufsschlager will Volkswagen jetzt auch den Markt der Elektroautos aufmischen.

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Start ins Elektro-Zeitalter: Volkswagen beginnt heute im Werk Wolfsburg mit der Serienproduktion des E-Golf.

Die Fertigung startet allerdings mit angezogener Handbremse: Nach WAZ-Informationen sollen zunächst nur etwa 40 E-Golf pro Tag vom Band laufen. Zum Vergleich: Vom Golf mit Verbrennungsmotor sind es rund 2200.

Sollte die Nachfrage nach dem E-Golf anziehen, kann VW darauf flexibel reagieren. Denn die elektrische Version läuft dank der Baukasten-Strategie von den selben Montagelinien wie der Golf mit Benzin- und Diesel-Motoren. Das hat auch Vorteile für die Beschäftigten: Bleibt der E-Golf ein Ladenhüter, sind deshalb noch keine Jobs in Gefahr.

Der E-Golf kommt im Frühsommer als zweites Elektroauto nach dem E-Up zu den Händlern. Zu erwarteten Verkaufszahlen äußert sich VW nicht. Einiges spricht aber dafür, dass der E-Golf zunächst ein Nischenmodell bleibt. Zum Beispiel die hohen Batteriekosten, die den Startpreis auf 34.900 Euro hochschrauben.

Die begrenzte Reichweite von 130 bis 190 Kilometern sieht VW dagegen nicht als großen Hemmschuh. Damit ließen sich „schon heute die täglichen Fahrleistungen von einem Großteil unserer Kunden mehrfach abdecken“, sagt VW-Entwicklungschef Heinz-Jakob Neußer im VW-Technik-Newsletter „Viavision“. Kritischer sieht er die fehlenden Ladesäulen im öffentlichen Parkraum. Der Ausbau müsse schneller vorankommen, „notfalls auch mit Hilfe gesetzlicher Regelungen“.

htz

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