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Durch Stromausfall: VW verliert bis zu 4200 Autos

Volkswagen Durch Stromausfall: VW verliert bis zu 4200 Autos

Nach dem Stromausfall am Samstag ist die Produktion im VW-Werk Wolfsburg am Montag nur schleppend angelaufen. Erst Dienstag sollen die Montagebänder wieder auf Hochtouren laufen.

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VW-Werk: Nach dem Stromausfall am Samstag lief die Produktion am Montag noch nicht reibungslos.

Quelle: Archiv

Die Folgen sind enorm: Nach WAZ-Informationen droht ein Verlust von bis zu 4200 Fahrzeugen.

Die Produktion sei am Montagmorgen „mit Beginn der Frühschicht wie üblich“ gestartet, teilte VW mit. Allerdings liefen die Bänder deutlich langsamer als im Normalfall. Werkleiter Siegfried Fiebig sagte der WAZ gestern: „In den Montagen fahren wir heute noch nicht mit voller Geschwindigkeit. Die Produktion wird jetzt schrittweise wieder hochgefahren.“

Der Stromausfall hatte das VW-Werk am Samstag ab 9 Uhr für etwa drei Stunden lahmgelegt. Mehr als 1000 Mitarbeiter einer Golf-Sonderschicht wurden nach Hause geschickt. Techniker begannen noch am Nachmittag damit, die Anlagen schrittweise wieder hochzufahren - allein im Karosseriebau waren es viele hundert Roboter.

Die Folgen des plötzlichen Stromausfalls wirkten sich nach WAZ-Informationen am Montag vor allem auf die Lackiererei aus. Viele nur halbfertig lackierte Karosserien mit entsprechenden Problemen bei den Übergängen der Lackschicht waren nach dem Blackout nicht mehr zu retten. Bei dutzenden Lackierrobotern soll zudem die Flüssigkeit in den Schläuchen getrocknet sein - sie müssen nun aufwändig ausgetauscht werden.

Im Produktionsplan fehlen nach offiziellen Angaben des Unternehmens „mehrere Hundert Fahrzeuge“, die möglichst in den kommenden Wochen nachproduziert werden sollen. Auslieferungstermine an Kunden seien nicht gefährdet, hieß es. Das Aufholen der Verluste werde jedoch „anspruchsvoll“, erklärte Werkleiter Fiebig. Demnächst stehen Gespräche zwischen Management und Betriebsrat über die Fahrweise im zweiten Quartal an.

htz

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