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Dobrindt-Kommission für Testfahrt in Wolfsburg

Volkswagen Dobrindt-Kommission für Testfahrt in Wolfsburg

Im VW-Abgasskandal hat sich eine von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) eingesetzte Kommission gestern Lösungen für die betroffenen 1,6-TDI-Motoren angeschaut. Im VW-Stammsitz in Wolfsburg waren auch Testfahrten geplant.

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Abgas-Skandal: Eine von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) eingesetzte Kommission informierte sich gestern in Wolfsburg über technische Maßnahmen für die 1,6-Liter-Motoren.

Quelle: Archiv

Dabei geht es um technische Lösungen für die mittelgroßen 1,6 Liter-Dieselmotoren. Bei den betroffenen Fahrzeugen reicht ein einfaches Software-Update nicht aus, auch Hardware am Motor muss verändert werden.

„Die von Bundesminister Dobrindt eingesetzte Untersuchungskommission war heute in Wolfsburg und hat sich von VW die technische Maßnahme für 1,6-Liter-Motoren vorstellen lassen. Diese wird nun vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) geprüft und bewertet“, sagte ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums. Details wurden nicht bekannt.

VW hatte mit Hilfe einer Software Abgastests bei Dieselfahrzeugen manipuliert. Das Kraftfahrt-Bundesamt hat für 2,4 Millionen Wagen in Deutschland einen verbindlichen Rückruf angeordnet, der Anfang 2016 beginnen soll. Bei 540.000 Wagen müssen neben einer Software-Lösung auch neue Bauteile her. Nach aktuellem Stand sind davon nur die 1,6-Liter-Motoren betroffen.

Die Umrüstung der Fahrzeuge sei technisch, handwerklich und finanziell überschaubar, berichtete der Recherchepool aus Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR unter Berufung auf VW-Kreise.

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