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US-Forderung an VW: Mehr Elektromobilität

Volkswagen US-Forderung an VW: Mehr Elektromobilität

Die US-Umweltbehörde EPA soll laut Medienberichten von VW fordern, in Amerika mehr für den Ausbau der Elektromobilität zu tun. Gleichzeitig zeichnet sich immer mehr ab, dass nach dem Abgas-Skandal bei VW auch bei anderen deutschen Autobauern die Dieselverkäufe in den USA drastisch schrumpfen.

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Abgas-Skandal: Die US-Umweltbehörde fordert angeblich von VW, mehr im Bereich Elektromobilität zu unternehmen.

Quelle: Archiv

Bei den Gesprächen in den USA zum Umgang mit dem Abgas-Skandal gehe es neben Strafzahlungen auch um Wiedergutmachung – etwa über die Errichtung von Ladesäulen oder den Bau von E-Autos in den USA. Das meldete die „Welt am Sonntag“. Weder die EPA noch VW wollten sich dazu äußern. Das „Manager Magazin“ berichtet, VW rechne angesichts der umfangreichen Gespräche nicht mit einer Einigung vor Ende März. Ein VW-Sprecher hatte dazu gesagt: „Das sind Spekulationen, die wir nicht kommentieren.“

Inzwischen sind offenbar auch bei anderen deutschen Autobauern die Diesel-Verkäufe in Amerika stark rückläufig: Bei Mercedes-Benz sank im Januar die Zahl der verkauften Dieselautos in den USA um rund 65 Prozent im Jahresvergleich, bei BMW ging der Wert um 62 Prozent zurück.

Der Dieselanteil an den US-Verkäufen war bei beiden Herstellern allerdings schon vorher sehr gering. Mercedes verkaufte im Januar in den USA noch 334 Wagen mit Dieselmotoren, bei BMW waren es 205. Das Land, in dem die Abgas-Manipulationen von VW aufgedeckt wurden, ist nach Angaben eines BMW-Sprechers der einzige Markt, in dem die Dieselverkäufe der Bayern seitdem deutlich gelitten hätten. Eine Daimler-Sprecherin betonte, dass der Absatz von Dieselautos dort von Monat zu Monat variiere. Volkswagen und Audi bieten in den USA inzwischen gar keine Dieselautos mehr an.

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