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Diesel-Rückruf: Autohaus hat 500 Wagen umgerüstet

Volkswagen Diesel-Rückruf: Autohaus hat 500 Wagen umgerüstet

Wolfsburg. Nach dem Abgasskandal läuft die Umrüstaktion für VW-Dieselmodelle an - bisher langsam. Rund 10.000 Fahrzeuge erwartet das Autohaus Wolfsburg dieses Jahr in seinen Werkstätten, 500 sind erst durch. Vor der großen Welle ist dem Unternehmen nicht bange.

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Software-Update im Autohaus Wolfsburg: Der Rückruf der manipulierten Dieselfahrzeuge ist nur langsam angelaufen.

Quelle: Gero Gerewitz

„Zurzeit könnten wir 400 bis 500 Fahrzeuge pro Woche schaffen“, sagt Geschäftsführer Torsten Kietzmann. Eigentlich ist es nur eine kleine Operation. „In der Regel geht es um ein schlichtes Software-Update“, sagt Kietzmann. Eine halbe Stunde ist laut VW zu kalkulieren, inklusive Fahrzeugannahme und Abgabe sei eine Stunde absolut realistisch. Viele Kunden würden währenddessen warten, andere kombinieren die Maßnahmen mit weiteren Service-Terminen. „Da richten wir uns ganz nach den Kundenwünschen, wir sind Dienstleister“, sagt der Chef des großen Wolfsburger VW-Partners. Wer Ersatzmobilität brauche, kein Problem - VW übernehme die Kosten. Und so halte sich auch das Murren der Kunden über den Hersteller, der geschummelt hat, in Grenzen. Kietzmann: „Sicherlich liegt es hier auch an der besonderen Wolfsburger Situation. Auf VW geschimpft wird fast gar nicht.“

Und woran liegt es, dass erst fünf Prozent des Volumens abgearbeitet ist? Das habe in erster Linie mit den erst Stück um Stück erfolgenden Umrüst-Freigaben des Kraftfahrtbundesamtes für die einzelnene Motortypen zu tun. Dem großen Schwung nach dem Sommer sieht man im Autohaus gelassen entgegen. Wenn es eng werde, seien bereits veränderte Schichtmodelle (abends, am Wochenende) hausintern diskutiert worden. „Die ganze Mannschaft steht komplett dahinter, dafür können wir nur danke sagen“, sagt Torsten Kietzmann. Aber müssen dann nicht andere Kunden länger auf Inspektionen oder ähnliches warten? „Auf keinen Fall“, versichert Kietzmann. „Das normale Service-Geschäft darf und wird darunter nicht leiden.“

fra

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