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Die WAZ unter Strom: Testfahrt mit dem neuen E-Up

Volkswagen Die WAZ unter Strom: Testfahrt mit dem neuen E-Up

Lange genug hat es gedauert, bis bei Volkswagen das Elektro-Zeitalter anbricht. Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Noch bevor ab Dezember der Elektro-Golf in Wolfsburg vom Band läuft, bringt VW im Oktober den E-Up in den Handel. WAZ-Redakteur Florian Heintz unternahm gestern eine erste Ausfahrt mit dem batteriebetriebenen Kleinstwagen:

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Das erste reine Elektro-Auto von VW: WAZ-Redakteur Florian Heintz testete gestern den neuen E-Up und steuerte auch die E-Tankstelle an der Braunschweiger Straße an.

Quelle: Manfred Hensel (2)

Der erste Start bringt ein überraschendes Gefühl. Eigentlich ja klar, dass kein Verbrennungsmotor anspringt, weshalb mir nur ein freundliches Piepen zeigt, dass es losgehen kann. Die ersten Meter gleitet der E-Up dann lautlos über den Asphalt. Geräusche machen später nur Reifen und Fahrtwind.

Öko muss nicht Verzicht bedeuten: Der elektrische Viersitzer kommt überraschend dynamisch daher und schafft den Sprint auf 100 km/h in 12,4 Sekunden. Die Batterie soll den E-Up bis zu 160 Kilometer weit bringen, dann muss er wieder an die Steckdose.

Um die Reichweite zu testen, bleibt mir nicht genug Zeit. Doch weil wir in Wolfsburg eine schöne E-Tankstelle haben, steuere ich ohne Not die Ladestation an der Braunschweiger Straße an. Das Prinzip ist einfach: Der Tankdeckel sitzt beim E-Up wie gewohnt hinten rechts, statt eines Zapfhahns kommt ein Stecker rein. Mit der Schnell-Ladetechnik wäre die Batterie nach einer halben Stunde wieder zu 80 Prozent aufgeladen. Zuhause an der normalen Steckdose würde das Ganze ein paar Stunden länger dauern.

Trotz der begrenzten Reichweite würde ich wohl die allermeisten Fahrten mit dem E-Up bewältigen können - und dazu mein grünes Gewissen beruhigen. Der große Haken ist der Einstiegspreis von 26.900 Euro. Bis der „Effizienz-Weltmeister“ (100 Kilometer Fahrt kosten nur drei Euro) seine Anschaffungskosten wieder eingefahren hat, dauert es viele Jahre.

htz

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Im Kampf um die ersten Kunden für das rein batteriebetriebene Fahren hat Volkswagen der Konkurrenz aus München eine Kampfansage gemacht. „Wir positionieren den E-Up auch ganz gezielt gegen den BMW i3“, sagte der Konzernbeauftragte für die Elektroantriebe bei VW, Rudolf Krebs, am heutigen Mittwoch in Wolfsburg.

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