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Die VW-Belegschaft setzt ein Zeichen

Volkswagen Die VW-Belegschaft setzt ein Zeichen

Betriebsversammlungen im VW-Werk Wolfsburg sind immer ein Groß-Ereignis. Morgen dürfte der Ansturm aber so groß sein wie seit vielen Jahren nicht mehr. Die Beschäftigten sind verunsichert durch die Diesel-Krise, es herrscht ein riesiger Informationsbedarf.

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„Ein Team - eine Familie“: Hartwig Erb und Lothar Ewald zeigen die T-Shirts, Buttons und Aufkleber, die die Gewerkschaft heute bei der Betriebsversammlung verteilt.

In ruhigen Zeiten strömen rund 18.000 VW-Beschäftigte zur Betriebsversammlung in Wolfsburg. Diese Zahl wird morgen deutlich überschritten werden. Der Betriebsrat baut auf der Mittelstraße vorsorglich Leinwände und Lautsprecher auf, damit auch die Kollegen, die in der Halle 11 keinen Platz mehr finden, die Versammlung verfolgen können.

Bei der Veranstaltung wird ab 9.30 Uhr neben Betriebsratschef Bernd Osterloh auch der neue VW-Chef Matthias Müller sprechen. Er wird die Belegschaft auf die „größte Bewährungsprobe“ der Unternehmensgeschichte einschwören, wie Müller es in der vergangenen Woche formulierte.

Die VW-Mitarbeiter wollen morgen aber auch ein Zeichen setzten, dass sie in der Krise zusammenstehen und zu ihrem Arbeitgeber halten. Die IG Metall verteilt unter dem Slogan „Ein Team - eine Familie“ 10.000 T-Shirts, 10.000 Aufkleber und 5000 Buttons. „Mit krimineller Energie haben einige wenige den guten Ruf des Unternehmens und damit der Belegschaft stark beschädigt. Die Kolleginnen und Kollegen aber sind immer mit gutem Gewissen und bestem Wissen ins Werk gegangen und das gilt auch für die Zukunft“, sagt IG-Metall-Chef Hartwig Erb.

„Wir werden noch mehr T-Shirts in nächster Zeit bestellen, auch IG-Metaller in anderen Unternehmen wollen ihre Solidarität zeigen“, so Lothar Ewald, Zweiter Bevollmächtigter der IG Metall.

htz

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