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Defekte Bremsen: VW ruft 91.800 Autos zurück

Volkswagen Defekte Bremsen: VW ruft 91.800 Autos zurück

Mitten im Abgas-Skandal muss Volkswagen in den USA etwa 91.800 Wagen wegen Problemen mit den Bremsen zur Reparatur in die Werkstätten rufen. Außerdem hat VW nach den neuen Vorwürfen der US-Behörde EPA wegen manipulierter Drei-Liter-Dieselmotoren den Verkauf der betroffenen Modelle in Nordamerika gestoppt.

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VW geht in die Offensive: In den USA holt Europas größter Autobauer etwa 91.800 Wagen wegen Bremsproblemen zurück in die Werkstätten.

Quelle: dpa (Archiv)

Von dem Rückruf wegen der Bremsprobleme betroffen seien Beetles, Golfs, Jettas und Passats der Modelljahre 2015 und 2016 mit 1,8- und 2,0-Liter-Benzinmotoren, teilte VW gestern mit. Bei einigen Fahrzeugen bestehe die Gefahr, dass es wegen mechanischer Mängel zu Druckverlust für die Versorgung der Bremsen komme, wodurch das Unfallrisiko steige. VW habe die US-Verkehrsaufsicht NHTSA darüber informiert. Das Unternehmen wisse bislang von keinen Verletzungen, die im Zusammenhang mit dem Defekt stünden.

Drei-Liter-Dieselmotoren: VW stoppt Verkauf

Unabhängig von dem Rückruf hat Volkswagen nach den neuen Vorwürfen der US-Umweltbehörde EPA den Verkauf der betroffenen Modelle in Nordamerika gestoppt. Es gehe um den Porsche Cayenne, die Audis Q5, Q7, A6, A7 und A8 sowie um den VW Touareg, insofern sie die fraglichen Dieselmotoren mit sechs Zylindern und 3,0 Liter Hubraum haben, sagte ein Sprecher. Zur Zahl der nun bei den Händlern stehenden Fahrzeugen mit Verkaufsverbot konnte er nichts sagen.

Die EPA wirft VW vor, bei den betroffenen Dieseln verbotene Software zu nutzen. Der Konzern bestreitet, dass die Programme Abgaswerte unzulässig ändern.

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