Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
DSW rät Volkswagen-Anlegern wegen „Dieselgate“ zu Doppelstrategie

Volkswagen DSW rät Volkswagen-Anlegern wegen „Dieselgate“ zu Doppelstrategie

Eigentümer von VW-Aktien und -Anleihen sollten nach Meinung von Anlegervertretern eine Doppelstrategie verfolgen, um für Verluste aus dem Abgas-Skandal entschädigt zu werden. Sie sollten nach einem Vergleich streben und gleichzeitig prüfen, ob sich eine Klage lohne, so die Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW).

Voriger Artikel
Infotag: Alles über die Ausbildung bei VW
Nächster Artikel
Staatsanwaltschaft ermittelt auch gegen VW-Markenchef Diess

Die Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) rät Anlegern zu einer Doppelstrategie.

Quelle: dpa

Dabei sei die mögliche Verjährung bereits am 18. September dieses Jahres möglich, so dass schnelles Handeln notwendig sei, sagte Jella Susanne Benner-Heinacher, die Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), am Montag in Frankfurt. Bislang hatte die DSW den Anlegern zum Abwarten geraten. 

Hintergrund sind der langsame Fortschritt des Musterverfahrens beim Landgericht Braunschweig und die Bestrebungen einer niederländischen Stiftung, mit dem VW-Konzern einen europaweiten Vergleich zu schließen. Dies hat das Unternehmen bislang abgelehnt, weil man keine kapitalrechtlichen Fehler begangen habe, die Anlass für einen Vergleich gäben. Die DSW unterstützt den für die Anleger zunächst kostenfreien Stiftungsweg, der allerdings nicht die Verjährung möglicher Ansprüche auf Schadenersatz hemmt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Volkswagen
Herbert Diess und Martin Winterkorn: Verdacht der Marktmanipulation.

Wolfsburg.  Im Abgas-Skandal bei VW ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen möglicher Marktmanipulation gegen Ex-VW-Boss Martin Winterkorn und den amtierenden VW-Markenchef Herbert Diess. Gegen die Manager liegt ein Anfangsverdacht vor, die Finanzwelt zu spät über den aufgeflogenen Abgas-Skandal informiert zu haben.

mehr
Mehr aus Aktuell