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China zieht weltweite VW-Verkäufe wieder ins Minus

Volkswagen China zieht weltweite VW-Verkäufe wieder ins Minus

Der kurze Aufwärtstrend bei den Verkäufen der VW-Kernmarke ist im Februar wieder abgeflaut. Die Pkw-Marke um Golf und Passat lieferte im zweiten Monat des neuen Jahres weltweit 394 400 Fahrzeuge aus. Das waren 4,7 Prozent weniger als im Februar des Vorjahres, wie Volkswagen am Freitag in Wolfsburg mitteilte.

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VW-Produktion in Anting nahe Shanghai: Der Absatz der VW-Kernmarke sank im Februar - Schuld ist vor allem der derzeit schwache chinesische Markt.

Quelle: dpa

 Im Januar hatten die Verkäufe im Jahresvergleich noch um 2,8 Prozent zugelegt, nun liegen sie im Jahresverlauf bei minus 0,5 Prozent. 

Auslöser des Dämpfers ist vor allem der Februar-Rückgang von 3,0 Prozent in China. VW erklärte das mit der Lage der Feiertage zum chinesischen Neujahrsfest. Die mehrwöchigen Feierlichkeiten begannen in diesem Jahr früher als im Jahr zuvor und fielen damit vollständig in den Februar. Einer VW-Sprecherin zufolge gab es in China im Februar dieses Jahres daher fünf Verkaufstage weniger als im Vorjahresmonat.

Sorgenkinder mit kräftigen Rückgängen bleiben die Märkte Südamerika und Russland. 

Der Abgas-Skandal sorgt zudem weiter für einen Verkaufsstopp von Diesel-Fahrzeugen in den USA, wo die Kernmarke auf Jahressicht 13,8 Prozent weniger Autos verkaufte. Für den Einzelmonat Februar lag das Minus in den Vereinigten Staaten bei 13,2 Prozent. 

Aus Sicht von VW-Markenvorstand Jürgen Stackmann gibt es auf Jahressicht global gesehen ein beinahe positives Bild: „Die Verkäufe der Marke Volkswagen bleiben weltweit betrachtet nahezu stabil.“ 

dpa

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