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China bringt Geldsegen: VW steigert Gewinn kräftig

Volkswagen China bringt Geldsegen: VW steigert Gewinn kräftig

Volkswagen hat mit einem Gewinnschub im Sommerquartal merklich Schwung geholt. Neben den traditionellen Renditebringern Audi und Porsche sorgten Skoda sowie die brummenden Geschäfte in China für kräftigen Schub.

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Starke Zahlen: Volkswagen hat seinen Quartalsgewinn dank der China-Geschäfte kräftig gesteigert.

Quelle: Julian Stratenschulte

Bei der renditeschwachen Marke VW-Pkw ist noch keine Besserung in Sicht.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern stieg im dritten Jahresviertel im Vergleich zum Vorjahresquartal um gut 16 Prozent auf 3,23 Milliarden Euro. Dabei hatte der Konzern außerhalb seines größten Marktes China mit teils scharfem Gegenwind zu kämpfen. „Wir haben uns im bisherigen Jahresverlauf ordentlich entwickelt“, kommentierte VW-Chef Martin Winterkorn. Von seinem im Sommer eingeschlagenen milliardenschweren Sparkurs weicht der Konzernlenker aber nicht ab. Man müsse weiter intensiv an einer Basis arbeiten, damit „wir die großen technologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Automobilindustrie stemmen können“.

Der Konzernumsatz legte zwischen Juli und Ende September um vier Prozent auf 48,9 Milliarden Euro zu. Unter dem Strich konnte der VW-Konzern den Quartalsüberschuss sogar um fast 60 Prozent auf 2,93 Milliarden Euro steigern. Nach neun Monaten stehen nach Steuern bereits 8,5 Milliarden Euro - 27 Prozent Verbesserung.

Ein Grund für den Erfolg ist und bleibt China, wo der Konzern mehr als ein Drittel seiner Autos verkauft. In den ersten neun Monaten warfen Volkswagens lokale Gemeinschaftsunternehmen anteilig rund 3,9 Milliarden Euro ab und damit elf Prozent mehr als vor einem Jahr.

Während die Marke VW-Pkw von ihrer Vorgabe für das Jahr 2018 - eine sechs Prozent hohe Gewinnspanne - noch weit entfernt ist und aufs bisherige Jahr bei 2,3 Prozent dümpelt, entpuppt sich die kleine Tochter Skoda als heimliche Renditeperle (siehe Kasten unten).

Garanten für das Wachstumstempo im Konzern bleiben die beiden Oberklasse-Töchter Audi und Porsche, die nur ein Drittel zum Umsatz, aber zwei Drittel zum Gewinn beitragen.

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