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China-Wachstum kurbelt VW-Verkäufe wieder an

Wolfsburg China-Wachstum kurbelt VW-Verkäufe wieder an

Die VW-Verkäufe in China kommen wieder in Fahrt und helfen dem Konzern vorerst über die Folgen des Abgas-Skandals hinweg. Nach durchwachsenem Verkauf in den Vormonaten sprang Volkswagens wichtigster Markt im Januar wieder an.

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VW-Produktion in China: Das dortige Wachstum gibt dem Konzern Aufwind.

Quelle: oh

Wolfsburg. Das bescherte dem Konzern nach neunmonatiger Durststrecke wieder ein Plus bei den Auslieferungen weltweit.

Um 3,7 Prozent ging der Wert im Jahresvergleich nach oben. Der Zwölf-Marken Konzern lieferte im Januar weltweit 847.800 Fahrzeuge aus. Die Marke VW legte weltweit um 2,8 Prozent bei den Verkäufen zu.

Volkswagen profitiert damit nun auch vom zurückgekehrten Wachstum in Chinas Automarkt. Insgesamt waren die Verkäufe aller Hersteller in China im Januar um 13,5 Prozent gestiegen. Die Verkaufszahlen des VW-Konzern kletterten mit 13,9 Prozent sogar noch etwas stärker. Volkswagen verkaufte damit fast die Hälfte seiner Fahrzeuge im Reich der Mitte.

„Die Entwicklung der Weltmärkte zeigt sich zu Jahresbeginn uneinheitlich. Brasilien und Russland bleiben angespannt, China nimmt im Januar wieder Fahrt auf und Europa entwickelt sich in Summe stabil“, kommentierte VW-Chef Matthias Müller die Januar-Ergebnisse.

Neben Audi erzielte auch die Sportwagentochter Porsche mit 24 Prozent erneut ein kräftiges Verkaufsplus. Skoda steigerte die Auslieferungen um 5,2 Prozent, Seat schaffte mit 0,1 Prozent plus nur einen Mini-Zuwachs.

Touran-Produktion in Wolfsburg

Marke VW: Auslieferungen stiegen um 2,8 Prozent

Der Marke Volkswagen gelang ein ordentlicher Start ins Jahr 2016. Im Jahresvergleich legten die Auslieferungen von VW-Pkw im Januar um 2,8 Prozent auf 521.400 Fahrzeugen zu.

In China drehte VW kräftig auf, dort lieferte die Marke im Januar 306.900 Fahrzeuge (+ 15,4 Prozent). „Das ist nicht nur ein positiver Impuls, sondern der beste Einzelmonat in der Geschichte der Marke Volkswagen in China“, sagte VW-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann .

In Europa hat die VW-Kernmarke dagegen weiter zu kämpfen. Die Auslieferungen schrumpften hier um 3,1 Prozent. In Deutschland fiel der Wert um 5,2 Prozent, während die Zahl der Neuzulassungen in Deutschland insgesamt um drei Prozent gewachsen war. Starke Einbußen musste VW im Januar in den USA (- 14,6 Prozent) und Brasilien (- 42,9 Prozent) hinnehmen.

„Die herausfordernde Situation der Weltmärkte und ihre Auswirkungen auf die Marke Volkswagen Pkw begleiten uns auch zu Beginn des neuen Jahres. Vor diesem Hintergrund bin ich mit dem Jahresauftakt zufrieden“, so Stackmann.

Mit Blick auf die Verkäufe und vor allem auf die Umrüstung der vom Abgas-Skandal betroffenen Dieselfahrzeuge betonte Stackmann: „Es liegt ein herausforderndes Jahr vor uns.“ Die Umrüstung der Dieselwagen bezeichnete er als „eine der größten organisatorischen Herausforderungen, der wir uns als Serviceorganisation stellen“.

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