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China-Unglück: VW-Mitarbeiter verletzt

Volkswagen China-Unglück: VW-Mitarbeiter verletzt

Nach dem schweren Explosionsunglück in der chinesischen Hafenstadt Tianjin hat VW in China eine erste Bilanz gezogen. Tatsächlich sind 2700 Neuwagen verglüht. Mehrere VW-Mitarbeiter wurden verletzt, zum Glück offenbar nicht lebensgefährlich.

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Trümmerfeld in Tianjin: Bei der Explosion in der chinesischen Hafenstadt wurden rund 2700 fabrikneue Volkswagen zerstört.

Bei den Mitarbeitern handelt es sich um Beschäftigte, die im Wohngebiet rund um den Explosionsort ansässig waren. „Die meisten haben Schnittwunden von Glassplittern erlitten, die ärztlich versorgt wurden“, sagt Larissa Braun, Sprecherin von Volkswagen in China.

Die VW-Sprecherin bestätigte auch erste Medienberichte, nach denen tatsächlich 2700 für den chinesischen Markt bestimmte importierte Neuwagen völlig zerstört wurden - Touareg und viele Beetle. Den Schaden könne man noch nicht beziffern, man stehe in Kontakt mit der Versicherung. Angesichts des völlig zerstörten Hafens in Tianjin weicht Volkswagen bei seinem China-Umschlag über die Häfen von Schanghai und Guangzhou aus. „Wir können das bisher problemlos auffangen“, hieß es.

In Medien kursieren Gerüchte über Evakuierungen im Umkreis der Unglücksstelle wegen möglicher Giftgasgefahren. Für das VW-Komponentenwerk in Tianjin, 20 Kilometer vom Explosionsort entfernt, gebe es allerdings keinerlei Evakuierungspläne. „Die Produktion läuft normal“, sagt Larissa Braun.

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