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China: Tausende Neuwagen von VW verbrannt

Volkswagen China: Tausende Neuwagen von VW verbrannt

Bei der verheerenden Explosions- und Brand-Katastrophe in der chinesischen Millionen-Metropole Tianjin sind offenbar tausende VW-Neuwagen verbrannt, neben Touareg vor allem Beetle. Ob sich unter den Toten und Verletzten VW-Beschäftigte befinden, war gestern noch nicht bekannt. VW hat vor Ort einen Krisenstab eingerichtet.

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Trümmerfeld in Tianjin: Bei der Explosion in der chinesischen Hafenstadt sollen über 2700 fabrikneue Volkswagen zerstört worden sein.

Bei dem Unglück im Hafen der Zehn-Millionen-Metropole waren am Mittwochabend Dutzende Menschen getötet und hunderte verletzt worden. VW hat einen Krisenstab gegründet, um sich einen genauen Überblick zu verschaffen - auch im Hinblick auf mögliche Mitarbeiter unter den Opfern.

Fest steht bereits: Die Katastrophe hat enorme Schäden verursacht. Auf einem Großparkplatz im Hafengebiet verglühten nach Berichten chinesischer Medien möglicherweise über 2700 importierte VW-Neuwagen für den chinesischen Markt, neben Touareg vornehmlich Beetle. Die Zahl konnte Larissa Braun, Sprecherin von VW China, gestern auf WAZ-Anfrage noch nicht bestätigen: „Die Fakten liegen noch nicht vor.“

Auch wenn der Schaden in den hohen zweistelligen Millionenbereich gehen dürfte - alle Fahrzeuge seien versichert. Der Vertrieb in China werde nach Brauns Worten nur in geringem Ausmaß betroffen sein, da Tianjin nur einer von mehreren Importhäfen sei. Auch andere Autohersteller erlitten große Verluste, von Hyundai wurden angeblich 4000 Fahrzeuge zerstört.

In Tianjin hat VW auch ein Komponentenwerk, in dem DGB-Getriebe gefertigt werden. Diese Fabrik liege 20 Kilometer vom Unglücksort entfernt und sei nicht direkt betroffen, so Larissa Braun.

fra

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