Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Charta für Ausbildung: Die Eckpunkte stehen

Volkswagen Charta für Ausbildung: Die Eckpunkte stehen

Volkswagen will das System der Dualen Ausbildung an allen seinen Standorten auf der Welt zum Exportschlager machen – und sich so Wettbewerbsvorteile sichern. Die Eckpunkte einer „Charta für Ausbildung“ übergab der Betriebsrat gestern an den Konzervorstand.

Voriger Artikel
VW-Betriebsratswahl: Patta und Kilian treten an
Nächster Artikel
Die weltweit besten VW-Azubis!

Charta für Ausbildung: VW-Chef Martin Winterkorn, Azubi-Vertreterin Debora Aleo, Personalvorstand Horst Neumann, Betriebsratschef Bernd Osterloh und Betriebrats-Generalsekretär Frank Patta (v.l.).

„Mit unserem Modell der dualen Berufsausbildung, wie es in Deutschland besteht und wie es bei Volkswagen praktiziert wird, haben wir fast so etwas wie ein Alleinstellungsmerkmal in der Welt. Auch beim Thema Berufsausbildung halten wir es für sinnvoll, einen einheitlichen Standard für alle Standorte im Konzern zu definieren“, sagte Betriebsratschef Bernd Osterloh. „Zudem könnte eine Charta für Ausbildung eine Werbung für die Berufsausbildung sein. Insbesondere in den Ländern und Regionen, in denen die berufliche Ausbildung nicht den Stellenwert genießt wie etwa bei uns“, so der Betriebsratschef.

 Die Eckpunkte einer möglichen Charta für Ausbildung umfassen unter anderem eine feste Quote für Frauen und Leistungsgewandelte und eine Ausbildung in Normalschicht mit einer Dauer von 3,5 Jahren. Die Ausbildung müsse angemessen vergütet und benötigte Materialien kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Azubis und Studierende sollen außerdem der Belegschaft gleichgestellt sein und ihnen sollen geschulte Ausbilder an die Seite gestellt werden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel