Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
CO2-Unregelmäßigkeiten ohne Auswirkungen auf VW-Kunden

VW-Abgas-Skandal CO2-Unregelmäßigkeiten ohne Auswirkungen auf VW-Kunden

Die Falschangaben bei CO2-Werten von VW-Autos sind nach Informationen der „FAZ“ für den Konzern ein deutlich kleineres Problem als angenommen. Auf Kunden hätten die Unregelmäßigkeiten keine Auswirkungen, habe eine gemeinsame Überprüfung von Kraftfahrt-Bundesamt, Bundesverkehrsministerium und VW ergeben.

Voriger Artikel
Russland: Wirtschaftskrise zwingt VW zum Sparen
Nächster Artikel
VfL-Triumph begeistert auch VW: „Toll fürs Unternehmen“
Quelle: dpa

Ein VW-Sprecher wollte zunächst keine Stellungnahme abgeben.

Damit könnten die von VW zunächst auf zwei Milliarden Euro geschätzten Kosten für die CO2-Unregelmäßigkeiten deutlich geringer ausfallen. 

Am 3. November hatte der Konzern von den Unregelmäßigkeiten berichtet, von denen 800 000 Autos des Konzerns betroffen sein könnten. Tatsächlich sind laut „FAZ“ nach abermaliger Prüfung weniger als 40 000 Autos betroffen. In der vergangenen Woche hatte ein VW-Sprecher bereits gesagt, die Zahl der verdächtigen Autos schrumpfe. Aus Kundensicht stand vor allem die mögliche Gefahr im Raum, dass Steuernachforderungen auf sie zukommen könnten. 

Die Abweichungen sind dem Bericht zufolge zudem minimal: Bei einigen Autos nur 0,1 Gramm, in anderen Fällen bis zu 4 Gramm CO2 je Kilometer. Diese Werte liegen innerhalb von zulässigen Toleranzen. Die VW-Aktie legte zwischenzeitlich um knapp fünf Prozent zu.

Am Mittwoch meldete sich nun auch VW selbst zu Wort:

Volkswagen: Co2-Manipulationen nur bei 36 000 Autos

Die Falschangaben bei CO2-Werten in Abgasen von VW-Autos betreffen deutlich weniger Autos als zunächst angenommen. Statt 800 000 Fahrzeuge, wie bislang vom Volkswagen-Konzern vermutet, sollen nach erneuter Prüfung durch das Kraftfahrt-Bundesamt, das Bundesverkehrsministerium und VW nur noch rund 36 000 betroffen sein.

„Abweichungen wurden in den internen Messungen nur bei neun Modellvarianten festgestellt“, teilte VW am Mittwoch in Wolfsburg mit. Zuvor hatte bereits die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ darüber berichtet. Der Verdacht auf rechtswidrige Veränderungen der Verbrauchsangaben habe sich nicht bestätigt.

dpa

+++ Dieser Artikel wurde aktualisiert +++

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell