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Bus-Werk in Plauen: VW will MAN-Mitarbeiter übernehmen

Volkswagen Bus-Werk in Plauen: VW will MAN-Mitarbeiter übernehmen

Nach der angekündigten Produktionsverlagerung in die Türkei will Volkswagen Sachsen die betroffenen Mitarbeiter der MAN-Tochter Neoplan aus Plauen übernehmen.

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Bus-Produktion in Plauen: Volkswagen Sachsen will die von der Produktionsverlagerung betroffenen Mitarbeitern übernehmen.

Quelle: Wolfgang Thieme

„Für uns ist es selbstverständlich, dass wir innerhalb des Konzerns und innerhalb Sachsens helfen“, sagt Siegfried Fiebig, neuer Sprecher der Geschäftsführung von VW Sachsen.

Die VW-Tochter MAN hatte vor zwei Wochen angekündigt, dass von März 2015 an die Busse der Marke Neoplan nicht mehr in Plauen, sondern in der türkischen Hauptstadt Ankara gebaut werden sollen (WAZ berichtete). Im Neoplan-Werk bleiben 140 von 420 Arbeitsplätzen erhalten, um am Standort künftig Sonderwünsche von Buskunden aus aller Welt umzusetzen, hieß es gestern auf einer Betriebsversammlung. Unter anderem soll der neue Bus des FC Bayern München ausgerüstet werden.

Den übrigen Beschäftigten will VW Sachsen ein Angebot zur Weiterbeschäftigung machen. Zusätzlichen Personalbedarf werde es zum Beispiel in Zwickau nach dem Start einer neuen Fertigungslinie für Golf und Passat im Sommer und dem Anlauf des neuen Passat Variant ab Herbst 2014 geben. „Nach Abschluss der Arbeiten benötigen wir weitere gut ausgebildete Fachkräfte für die Fertigung“, sagte Fiebig. Betriebsratschef Jens Rothe betonte: „Für uns ist Solidarität innerhalb der Konzernbelegschaft ein hohes Gut.“

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