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Bundesliga-Beteiligung: VW-Macht wird größer

Volkswagen Bundesliga-Beteiligung: VW-Macht wird größer

Kein Konzern hat mehr Einfluss auf die Bundesliga als Europas größter Autobauer. Durch den Aufstieg des FC Ingolstadt ist VW jetzt an drei Erstligisten beteiligt.

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Martin Winterkorn mit Wölfi: Der VW-Chef hat offiziell keine Funktion beim VfL, sitzt aber im Aufsichtsrat des FC Bayern.

Quelle: dpa / Hermstein / Archiv

100 Prozent hält VW am VfL Wolfsburg, alimentiert die Fußball GmbH pro Saison mit sehr hohen Millionenbeträgen im zweistelligen Bereich. Die Konzerntochter Audi ist mit 8,33 Prozent am FC Bayern München beteiligt.Auch am Erstliga-Neuling FC Ingolstadt ist Audi beteiligt, das Stadion gehört dem Unternehmen sogar komplett.

Über das Thema wird öffentlich nicht so gerne geredet. „Wir sind ein Verein, deswegen weigere ich mich auch, über dieses Werksclubs-Gelaber zu diskutieren, weil es definitiv nicht so ist“, sagte Peter Jackwerth, Vorstandschef des FC Ingolstadt, dem Bayerischen Rundfunk.

Den wachsenden Einfluss von VW auf den Fußball findet nicht jeder gut, auch wenn Kritik aus der Liga kaum wahrnehmbar oder leise ist. Schon bei einem möglichen Wechsel von noch VfL-Star Kevin De Bruyne könnte es aber kniffelig werden.

Falls demnächst das kolportierte Interesse des FC Bayern München an dem Starspieler der hundertprozentigen VW-Tochter ernsthaft wird, dann dürfte VW-Chef Martin Winterkorn es bald erfahren - denn er sitzt auch im Aufsichtsrat des deutschen Fußballmeisters, an dem Audi beteiligt ist. Eine offizielle Funktion bei der Fußball GmbH des VfL hat Winterkorn nicht.

Das ist aber auch nicht notwendig. Der Einfluss des Fußball-Liebhabers ist nicht nur wegen der Aussagen über De Bruyne offensichtlich. „Die Hoffnung, ihn zu halten, ist sehr groß“, sagte der VW-Chef am Samstag über den jungen Belgier.

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