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Brasilien: Streik legt VW-Werk lahm

Volkswagen Brasilien: Streik legt VW-Werk lahm

Die VW-Arbeiter im brasilianischen Werk Taubaté sind in einen unbefristeten Streik getreten, nachdem die Verhandlungen mit Volkswagen über den Abbau von Arbeitsplätzen und weitere Sparmaßnahmen gescheitert sind. Die Produktion in der Fabrik ist seit Montagabend lahmgelegt.

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Fahrzeugproduktion im VW-Werk Taubaté: Die Beschäftigten von Volkswagen do Brasil sind am Montag in einen unbefristeten Streik getreten.

In dem VW-Werk rund 150 Kilometer nordöstlich von São Paulo entfernt bauen etwa 4500 Mitarbeiter die Modelle Up und Gol. Volkswagen hob die Notwendigkeit hervor, die Fahrzeugproduktion an die sinkende Nachfrage auf dem brasilianischen Markt anzupassen. Dabei gelte es vor allem, die Wettbewerbsfähigkeit der Fabrik in Taubaté zu verbessern, hieß es gestern in einer Stellungnahme.

Die Auslieferungen der Marke Volkswagen Pkw in Brasilien sind im ersten Halbjahr um mehr als 27 Prozent auf 184.900 Fahrzeuge gesunken. Auch andere Autohersteller kämpfen mit Absatzproblemen in dem südamerikanischen Land.

VW legte der Gewerkschaft nach mehrmonatigen Verhandlungen über Sparmaßnahmen ein Angebot vor, das unter anderem Zwangsurlaub und den Abbau von Arbeitsplätzen auf freiwilliger Basis vorsah. Die Gewerkschaft lehnte diesen Vorschlag ab und rief zum Streik auf. „Aber es ist immer noch notwendig, die Bedingungen der Wettbewerbsfähigkeit in Taubaté zu verbessern“, betonte ein VW-Sprecher in Brasilien.

htz

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