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Betrugs-Skandal bei VW Sachsen

Volkswagen Betrugs-Skandal bei VW Sachsen

Ein Betrugs-Skandal erschüttert Volkswagen Sachsen. Rund 50 Mitarbeiter aus dem VW-Werk Zwickau verlieren laut einem Medienbericht ihren Job, weil sie einen Getränkeautomaten manipuliert haben sollen.

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Nach Informationen der „Freien Presse“ aus Sachsen sollen zwischen 50 und 60 Mitarbeiter ihre Werksausweise, die gleichzeitig als Chipkarten für bargeldloses Bezahlen funktionieren, über einen längeren Zeitraum an einem manipulierten Getränkeautomaten mit Geld aufgeladen haben. Der Trick funktionierte wohl deshalb, weil ein Code, den eigentlich nur der Automatenbetreiber kennen dürfte, die Runde gemacht hatte.

Ein VW-Sprecher bestätigte der Zeitung, dass es „betrügerische Manipulationen an einem Verpflegungs-Automaten“ gegeben habe. „In mehreren Fällen wurde die Kündigung ausgesprochen. Weitere Details nennen wir wegen des laufenden Verfahrens nicht“, sagte der Sprecher.

Der Betrug ist laut der „Freien Presse“ offenbar kurz vor Weihnachten aufgeflogen, als sich ein Mitarbeiter einen auffällig hohen Geldbetrag von seiner Chipkarte auszahlen lassen wollte. In einem Fall soll ein Arbeiter rund 1000 Euro aufgeladen haben. Fast allen beteiligten Mitarbeitern sei gekündigt worden oder sie hätten von sich aus einen Aufhebungsvertrag unterzeichnet, berichtet die Zeitung.

Bei der Polizei seien die Betrugsfälle bislang nicht angezeigt worden. Über mögliche personelle Folgen auf Leitungsebene wollte sich VW nicht äußern.

htz

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