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Betriebsversammlung: Müller und Osterloh sprechen über Krise

VW-Abgas-Skandal Betriebsversammlung: Müller und Osterloh sprechen über Krise

Auf dem VW-Gelände in Wolfsburg hat am Dienstag die erste Betriebsversammlung seit dem Bekanntwerden des weltweiten Abgas-Skandals begonnen. Zu der eigenes wegen der Krise einberufenen und nicht öffentlichen Veranstaltung im Stammwerk des größten europäischen Autobauers werden nach Schätzungen von Volkswagen rund 20 000 Mitarbeiter erwartet.

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Nicht öffentliche Betriebsversammlung: Heute werden Betriebsratschef Bernd Osterloh und der neue VW-Chef Matthias Müller zur Belegschaft sprechen. 

Quelle: Julian Stratenschulte/dpa

Zu ihnen werden Betriebsratschef Bernd Osterloh und der neue VW-Chef Matthias Müller sprechen. 

Die Belegschaft ist wegen der Affäre um manipulierte Abgaswerte und der erwarteten Milliardenkosten sehr verunsichert und fürchtet um die bislang sicheren Arbeitsplätze. Weltweit sind bei VW rund 600 000 Menschen beschäftigt, davon etwa 72 500 in der Wolfsburger Konzernzentrale. Mehr als 830 000 Fahrzeuge laufen hier pro Jahr vom Band. 

Mitte September war bekanntgeworden, dass Volkswagen bei rund elf Millionen Dieselfahrzeugen mit einer speziellen Software die Abgaswerte bei Testverfahren nach unten gedrückt hat. Etwa acht Millionen der betroffenen Fahrzeuge sind laut VW in der europäischen Union zugelassen, davon 2,8 Millionen in Deutschland.

dpa

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