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Betriebsratswahl bei Volkswagen: Die IG Metall holt 88,1 Prozent

Volkswagen Betriebsratswahl bei Volkswagen: Die IG Metall holt 88,1 Prozent

Mit 88,1 Prozent der Stimmen hat die IG Metall gestern erneut einen haushohen Sieg bei der Betriebsratswahl im VW-Werk Wolfsburg eingefahren. Damit stellt die Gewerkschaft 67 von 75 Betriebsratsmitgliedern.

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IG Metall feiert Sieg bei der VW-Betriebsratswahl: Die Spitzenkandidaten Stephan Wolf (l.) und Bernd Osterloh (2. v. r.), VW-Vertrauenskörperleiter Frank Paetzold und IG-Metall-Chef Hartwig Erb (r.).

Quelle: Photowerk (he)

Das Ergebnis liegt zwar etwas unter dem Rekordsieg der IG Metall aus dem Jahr 2010 (90,57 Prozent). „Es ist aber das zweitbeste Ergebnis, seitdem wir gemeinsame Listen von Arbeitern und Angestellten haben“, betonte VW-Betriebsratschef und IG-Metall-Spitzenkandidat Bernd Osterloh.

Der neue VW-Betriebsrat in Wolfsburg umfasst 75 Sitze, das sind zehn mehr als bisher. Die IG Metall gewann sechs Mandate hinzu. Die Mitarbeiter-Interessen-Gemeinschaft 18 (MIG 18) erhielt 6,8 Prozent der Stimmen (2010: 4,4 Prozent), was ihr fünf Mandate im neuen Betriebsrat einbringt (bislang zwei). Für die Christliche Gewerkschaft Metall (CGM) stimmten 5,1 Prozent der VW-Beschäftigten (2010: 3,67 Prozent), was für drei Mandate reicht (bislang zwei).

Osterloh bedankte sich bei der Belegschaft für das Vertrauen. „Wir sind mit dem Wahlergebnis mehr als zufrieden. Für uns war es wichtig, möglichst viele zusätzliche Mandate zu erringen, um die Betreuungsqualität für unsere Kolleginnen und Kollegen am Standort Wolfsburg verbessern zu können.“ Wolfsburgs IG-Metall-Chef Hartwig Erb sieht in dem Ergebnis „eine gute Voraussetzung für eine erfolgreiche Fortsetzung der Arbeit im Sinne der Belegschaft. Und es ist ein toller Erfolg für die Kolleginnen und Kollegen bei VW.“

Auch VW-Personalvorstand Horst Neumann gratulierte den gewählten Betriebsräten. „Gemeinsam waren wir in den letzten Jahren sehr erfolgreich bei der Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze. Wir müssen diese Erfolge in der Beschäftigung jetzt verteidigen - in einem harten Wettbewerb und angesichts bevorstehender Technologieschübe. Dazu brauchen wir starke und verantwortungsbewusste Arbeitnehmervertreter.“

htz

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