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Betriebsrats-Urgestein geht in Altersteilzeit

Volkswagen Betriebsrats-Urgestein geht in Altersteilzeit

Der langjährige VW-Betriebsrat Eckhard Krebs wechselte jetzt in die passive Phase der Altersteilzeit. Bei seiner Verabschiedung würdigte Betriebsratschef Bernd Osterloh die Leistungen von Krebs, der sich in vielen Teilen des Unternehmens für die Angestellten eingesetzt hatte und zehn Jahre im wichtigen Betriebsausschuss aktiv war.

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Letzter Arbeitstag: VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh verabschiedete das langjährige Betriebsratsmitglied Eckhard Krebs (l.) in die passive Phase der Altersteilzeit.

Quelle: Photographer:Detlev Wecke

Der Fallersleber fing 1985 bei VW als Montage-Werker in Halle 12 an und bewarb sich dann erfolgreich für eine Stelle als Einkaufssachbearbeiter. 1994 gelang Krebs der Sprung in den Betriebsrat. Er war zudem im Personalausschuss tätig und kümmerte sich auch um Führungskräfte.

Im Juni 2003 zog Krebs in den Betriebsausschuss ein und übernahm dort zum Beispiel eine besondere Aufgabe: „Ich habe im Werksurlaub immer durchgearbeitet, damit der Betriebsrat handlungsfähig bleibt“, sagte er in der Betriebsratszeitung „Mitbestimmen“.

Osterloh würdigte Krebs als ein „Urgestein“ des Betriebsrates in Wolfsburg. Er habe mit dazu beigetragen, dass der IG-Metall-Betriebsrat auch im indirekten Bereich sehr gut verankert sei. „Das ist keine Selbstverständlichkeit. Damit unterscheiden wir uns als Volkswagen von allen anderen. Einen derart hohen Organisationsgrad und eine so breite Akzeptanz im Bereich von Angestellten gibt es wohl in keinem anderen Betrieb in Deutschland“, erklärte der Betriebsratschef.

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