Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Bericht: XL1 kostet 111.000 Euro

Volkswagen Bericht: XL1 kostet 111.000 Euro

Volkswagen plant keine größere Serienfertigung für sein Hightech-Ökomobil XL1. „Das Auto ist eher ein Leuchtturm als ein Geschäftsmodell“, sagte VW-Markenvorstand Ulrich Hackenberg jetzt der „Wirtschaftswoche“. Wie das Blatt online berichtete, soll das per Mini-Diesel und Batterie angetriebene Ein-Liter-Auto 111.000 Euro kosten.

Voriger Artikel
Ehrenamt: Gauck dankt VW-Mitarbeitern
Nächster Artikel
Leiharbeiter: VW-Betriebsrat fordert weitere Übernahmen

Kein Schnäppchen: Laut „Wirtschaftswoche“ soll der XL1 111.000 Euro kosten. VW plant eine Serie von 250 Fahrzeugen.

VW plant 250 XL1, erste Modelle sind derzeit etwa in Hannover mit Testfahren unterwegs. Laut „Wirtschaftswoche“ sollen die Fahrzeuge vom nächsten Frühjahr an zu kaufen sein. Der Projektcharakter des XL1, der radikal auf Spritsparen getrimmt ist, und seine geringe Stückzahl sind eine Erklärung für den stolzen Preis von 111.000 Euro. Ein VW-Sprecher nannte den Bericht spekulativ. Das Unternehmen werde den Preis erst auf der Messe IAA Mitte September bekanntgeben.

Für VW ist der XL1 als Prestigeobjekt und Ingenieursplattform von großer Bedeutung. Das Auto zeigt ohne den üblichen Kostendruck für die Produktion der Massenmodelle wie den Golf, was womöglich in Zukunft an Innovationen Einzug in die Serie erhalten könnte. Wirtschaftlich hat der XL1 direkt keine Bedeutung für den VW-Konzern. Weitaus wichtiger für die Zukunft der Antriebe sind die batteriebetriebenen Elektroversionen von Up und Golf.

Voriger Artikel
Nächster Artikel