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Beförderungsstopp? Betriebsrat dementiert Einigung

Volkswagen Beförderungsstopp? Betriebsrat dementiert Einigung

Legt VW im Zuge des verschärften Sparkurses sämtliche Beförderungen von Mitarbeitern auf Eis? Der VW-Betriebsrat hat einen Medienbericht am Samstag über einen angeblich schon beschlossenen Beförderungsstopp zurückgewiesen.

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VW-Betriebsrat kontra Vorstand: Gesamtbetriebsrats-Boss Bernd Osterloh dementiert, dass man einem Beförderungsstopp für 2016 bereits zugestimmt hätte.

Quelle: Roland Hermstein

„Hier handelt es sich um einseitige Vorstellungen des Vorstands, die wir so nicht akzeptieren werden. Das haben wir Freitag mit dem Personalwesen besprochen“, sagte der Konzernbetriebsratschef Bernd Osterloh.

Zuvor hatte das „Manager Magazin“ berichtet, dass es der Betriebsrat schon abgesegnet habe, bei der VW-Kernmarke 2016 auf Beförderungen zu verzichten. Dem trat Osterloh nun entgegen und sagte, dass sich der Betriebsrat gegen „bloße Symbolpolitik auf dem Rücken von Beschäftigten“ nach Kräften wehren werde. „Wir erwarten andere Symbole zuerst: zum Beispiel eine klare Aussage, wie sich der Konzernvorstand zu seinen Boni-Zahlungen stellt. Hier muss die Devise lauten: mit gutem Beispiel voran“, so Osterloh.

VW steckt wegen des Skandals um manipulierte Abgaswerte in der größten Krise seiner Konzerngeschichte.

Dem „Manager Magazin“ zufolge spielt VW-Markenchef Herbert Diess auch schon mit dem Gedanken, die Stammbelegschaft in den VW-Werken auszudünnen, was der Betriebsrat aber ablehne. Für die rund 120.000 Beschäftigten im VW-Haustarif, der für die westdeutschen Werke gilt, läuft eine ungekündigte Beschäftigungssicherung.

Laut dem „Manager-Magazin“ soll indes bei der Planung des nächsten VW-Golf auf mehr Teile der aktuellen Golf-Generation zurückgegriffen werden. Ein VW-Sprecher sagte dazu, dass „jeder Stein umgedreht“ werde, aber noch nichts beschlossen sei.

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