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Baustelle Windkanal-Zentrum: Sogar Taucher waren im Einsatz

Volkswagen Baustelle Windkanal-Zentrum: Sogar Taucher waren im Einsatz

Die Arbeiten zum neuen Windkanal-Effizienzzentrum in der Technischen Entwicklung (TE) in Wolfsburg laufen auf Hochtouren. Fast 50 Bauarbeiter sind gleichzeitig auf der über 8800 Quadratmeter großen Baustelle vor Ort. Für die Fundamente der zwei neuen Windkanäle war sogar ein Boot im Einsatz.

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Es sieht fast aus wie der Bau der Arche Noah: Aus 150 Kubikmeter Holz wird die Verschalung für die Betonröhre des Aerodynamik-/Aeroakustikkanals gefertigt.

„Wegen des hohen Grundwasserspiegels haben Taucher die Bodenplatte aus Unterwasserbeton gegossen“, erklärt Gerd Aust, Projektleiter für den Bau der Windkanäle. 1500 Tonnen Stahl und über 10.000 Kubikmeter Beton sind ein halbes Jahr nach der Grundsteinlegung bereits verbaut.

Spektakulär auf der Baustelle ist vor allem ein riesiges Holzgerüst: „Das ist die Gussform für den Aerodynamik-/ Aeroakustik-Kanal. Beide Röhrenhälften werden aus Beton in Form gegossen und dann zum Tunnel aufeinandergesetzt“, sagt Windkanalleiter Alexander Wittmaier. Hier werden künftig Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h erzeugt.

Auch beim Thermofunktionskanal tut sich einiges: Bald liefern Schwertransporter die 270 Tonnen schweren Teile für die Stahlröhre an. Später werden hier einmal Fahrzeugtests unter härtesten Klimabedingungen von -30 bis 55 Grad Celsius durchgeführt.

Der für die TE zuständige Betriebsrats-Koordinator Gerardo Scarpino sagte bei einem Termin vor Ort: „Ende 2016 soll das Windkanal-Effizienzzentrum in Betrieb gehen. Nach der Fertigstellung können wir hier 20 Fahrzeuge pro Tag testen - vom Up bis zum Crafter.“

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