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Autostadt zeigt die neue VW-Welt

Voll vernetzt und immer online: Autostadt zeigt die neue VW-Welt

Auf der Elektronik-Messe CES in Las Vegas hat Volkswagen Anfang des Jahres gezeigt, wie die Vernetzung des Autos mit der digitalen Umwelt in Zukunft aussehen soll. Noch bis einschließlich Freitag können Besucher der Autostadt einige der Innovationen im VW-Pavillon selbst ausprobieren.

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Schöne neue Autowelt: Marcus Heitmann, Geschäftsführer der Car-Net-Dienste bei Volkswagen, demonstriert die Funktionen der CES-App.

Quelle: Matthias Leitzke

Wolfsburg. Volkswagen steht wie die gesamte Autobranche vor einer digitalen Revolution. Das Fahrzeug wird zum rollenden Smartphone und ist immer online - damit verschiebt sich der Blickwinkel der Hersteller grundsätzlich. „Nicht mehr das Auto steht im Fokus, sondern der Kunde mit seinen Erwartungen und Bedürfnissen“, sagt Sebastian Schiebe von der VW-Produktkommunikation.

Die Zukunft hat bereits begonnen. Über die so genannten Car-Net-Dienste kann der VW-Kunde schon heute zum Beispiel individuelle Navigationsdienste dazubuchen, die etwa Verkehrsinfos in Echzeit liefern, über Benzinpreise informieren oder freie Plätze in Parkhäusern anzeigen. Ein neues Paket an Diensten für mehr Sicherheit und Service rollte VW erstmals mit dem neuen Tiguan aus. Damit wird das Smartphone zur Fernbedienung des Autos. Über eine App lässt sich etwa die Tankfüllung ablesen oder das Fahrzeug orten, bei einem Einbruchversuch schlägt das System Alarm. Die Möglichkeiten scheinen unbegrenzt. „Das werden wir kontinuierlich ausbauen“, sagt Car-Net-Geschäftsführer Marcus Heitmann.

Wohin die Reise gehen soll, zeigte VW bei der Elektronikmesse CES in Las Vegas und jetzt auch im VW-Pavillon in der Autostadt. Die digitale Plattform, die das Autofahren erleichtern und vereinfachen soll, nennt Volkswagen „Ecosystem“. Dabei werden Mensch, Auto und Umfeld über die Volkswagen User-ID (Nutzeridentität) miteinander vernetzt. Meldet sich der Fahrer mit dem Smartphone bei einem Auto an, lässt es sich mit der App öffnen und übernimmt die persönlichen Einstellungen des Fahrers wie Sitzposition, Radiosender oder Farbe der Innenbeleuchtung - egal ob Privatauto oder Mietwagen.

An verschiedenen Stationen können Autostadt-Besucher die neuen Funktionen ausprobieren, die schon bald in Serie gehen sollen: digitaler Autoschlüssel, Einbindung von Streamingdiensten für Filme und Musik oder von Sprachassistenten wie Alexa von Amazon. Alle Einstellungen werden online hinterlegt. Im „Connected Car“ haben die Besucher dann die Möglichkeit, ihre persönliche Konfiguration vor Ort zu testen.

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