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Autohaus Wolfsburg: Tarifstreit beigelegt

Wolfsburg Autohaus Wolfsburg: Tarifstreit beigelegt

Der Tarifstreit im Autohaus Wolfsburg ist beigelegt. Unternehmen und IG Metall haben sich auf einen Kompromiss geeinigt, wonach der Haustarifvertrag wieder in Kraft tritt. Über Löhne und Gehälter der mehr als 1000 Autohaus-Beschäftigten soll künftig aber unabhängig von den Entgeltsteigerungen in der Fläche verhandelt werden.

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Der Tarifstreit ist beigelegt: IG Metall und Autohaus Wolfsburg einigten sich jetzt auf einen Kompromiss, wonach der Haustarifvertrag wieder in Kraft tritt.

Quelle: Manfred Hensel

Der Haustarifvertrag des Autohauses tritt rückwirkend zum 1. Januar wieder in Kraft und soll „in großen Teilen“ fortgeführt werden, wie Unternehmen und IG Metall gestern mitteilten. Das Autohaus hatte den Haustarifvertrag zuvor unter Verweis auf die hohen Lohnkosten und den scharfen Wettbewerb in der Branche gekündigt. Die IG Metall hatte darauf in dieser Woche mit einem Warnstreik reagiert (WAZ berichtete).

Jetzt gab es überraschend schnell einen Kompromiss im Tarifkonflikt. „Damit ist der wesentliche Punkt unserer Forderungen erfüllt“, sagte Autohaus-Geschäftsführer Torsten Kietzmann mit Blick auf die Löhne und Gehälter, die sich künftig nicht mehr automatisch an den Entgeltsteigerungen in der Fläche orientieren. Auch IG-Metall-Verhandlungsführer Wilfried Hartmann begrüßte die Einigung. „Damit ist die Planungssicherheit für das Unternehmen und die Rechtssicherheit für die Beschäftigten wieder hergestellt“, kommentierte Hartmann die Rückkehr zum Haustarifvertrag.

Die Geschäftsführung der Wolfsburger IG Metall mit Hartwig Erb und Lothar Ewald erklärte: „Eine gemeinsame Lösung ist immer die beste. Wir freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit mit dem Autohaus Wolfsburg.“

Der Entgelt-Tarifvertrag im Autohaus läuft noch bis Ende April. Dann wollen beide Seiten neu verhandeln.

htz

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