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Ausgedient: VW baut Pressenstraße ab

Volkswagen Ausgedient: VW baut Pressenstraße ab

Im VW-Werk Wolfsburg hat der Abbau einer 40 Jahre alten Pressenstraße begonnen. Damit schafft das Presswerk Raum für die nächste Wachstumsstufe. Die Verlagerung der Produktion auf moderne Anlagen steigert außerdem Produktivität, Flexibilität und Ergonomie.

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Abbau hat begonnen: Die versammelte Mannschaft der Pressenstraße 91a.

„Die Presswerkstrategie setzen wir auch 2014 mit voller Kraft weiter um. Für die jetzt gewonnene Fläche planen wir schon die nächste Ausbaustufe“, erklärte der Leiter des Presswerks, Markus Lange.

Die jetzt stillgelegte Pressenstraße 91a war 1972 eine der ersten vollautomatischen Pressenstraßen im Werk: Mehrere Einzelpressen wurden hintereinandergeschaltet und mit einer von Volkswagen selbst entwickelten Transfertechnik ausgerüstet. Dies führte zu einer deutlichen Erhöhung der Produktivität, weil die Blechteile nicht mehr von Hand bewegt werden mussten.

Auf der Pressenstraße 91a wurden mehr als 60 Millionen Blechteile für die Golf-Generationen 1 bis 6 gefertigt, darunter Türbleche, Radhäuser und Verbindungsteile. In Wolfsburg wurden in den letzten Jahren mehrfach Pressenstraßen durch moderne Anlagen ersetzt. Das ist ein Kern der Presswerkstrategie. Umweltaspekte, sowie Optimierungen bei Lärmschutz und Ergonomie tragen bei jedem Wechsel zu einer deutlichen Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter bei.

„Die Maßnahme schafft die Voraussetzung für einen weiteren Schritt zur Modernisierung des Presswerkes. Zugleich ist das ein konkreter Beitrag zur Zukunftssicherung und zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen“, sagte Gabiriele Trittel vom Betriebsrat.

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