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Auschwitz-Gedenken: VW-Azubis trafen Kanzlerin und Überlebende

Volkswagen Auschwitz-Gedenken: VW-Azubis trafen Kanzlerin und Überlebende

Gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Auschwitz-Überlebenden haben Auszubildende von Volkswagen gestern in Berlin an die Befreiung des Konzentrationslagers vor 70 Jahren gedacht. Sarah Nonnenmacher (20) aus Wolfsburg hielt sogar eine Rede.

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Auschwitz-Gedenkfeier in Berlin: VW-Auszubildende Sarah Nonnenmacher hielt gestern eine Rede und traf Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie Überlebende des Konzentrationslagers.

Die angehende Industriemechanikerin sprach vor Auschwitz-Überlebenden, Diplomaten und Ehrengästen aus 60 Ländern stellvertretend für die VW-Auszubildenden, die sich in der Gedenkstätte engagieren. In ihrer Rede schilderte Nonnenmacher ihre Eindrücke und ihre Begegnungen mit Überlebenden und Zeitzeugen sowie polnischen Jugendlichen. „Ich habe gerne meinen bescheidenen Beitrag dazu geleistet, die Gedenkstätte in Auschwitz zu erhalten. Im Nachhinein habe ich festgestellt, dass mich diese Erfahrung aufmerksamer für Politik und Zeitgeschehen gemacht hat“, sagte Nonnenmacher.

Bundeskanzlerin Merkel betonte: „Wir dürfen nicht vergessen. Das sind wir den vielen Millionen Opfern schuldig.“ Auschwitz mahne auch heute, nicht hasserfüllten Parolen gegen Menschen zu folgen, die in Deutschland ein neues Leben suchten.

Als weiterer VW-Auszubildender aus Wolfsburg nahm Justus Reber (21) an der Gedenkfeier teil. Er engagierte sich als Freiwilliger für die Gedenkstättenarbeit in Auschwitz. „Die Arbeit an diesem Ort ist ein sozialer Dienst an der Gesellschaft, vielleicht sogar für die Menschheit insgesamt“, so Reber.

Der Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees Christoph Heubner, sagte: „Die Überlebenden von Auschwitz sind der Bundeskanzlerin dankbar, dass sie den Dialog mit ihnen auch zum 70. Jahrestag der Befreiung fortsetzt. Den Überlebenden war es zudem wichtig, vor dem Gedenken in Auschwitz hier in Berlin Gehör zu finden.“

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