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Auschwitz-Befreiung: Gedenkfeier im VW-Werk

Volkswagen Auschwitz-Befreiung: Gedenkfeier im VW-Werk

Im VW-Werk Wolfsburg haben Mitarbeiter, Unternehmen und Betriebsrat gestern mit einer Kranzniederlegung der Opfer der NS-Diktatur gedacht. Anlass war die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch Soldaten der Roten Armee am 27. Januar 1945.

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Gedenken im VW-Werk: Werkleiter Jens Herrmann (r.) und Betriebsrat Jürgen Hildebrandt bei der Kranzniederlegung.

Neben der Lesung eines Textes des Auschwitz-Überlebenden Primo Levi wurden die Musikstücke „Yedid Nefesh“ als Vertonung eines hebräischen Gedichtes aus dem 16. Jahrhundert sowie das jüdische Neujahrslied „Bashana Habaa“ aufgeführt. Vor und nach der Gedenkveranstaltung wurde die Besichtigung der „Erinnerungsstätte an die Zwangsarbeit auf dem Gelände des Volkswagenwerks“ in einem ehemaligen Luftschutzbunker der Halle 1 angeboten.

Betriebsrat Jürgen Hildebrandt sagte: „Die Belegschaft von Volkswagen ist sich der besonderen Geschichte bewusst, die mit unserem Unternehmen untrennbar verknüpft ist. Zur Erinnerungsarbeit gehört das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus an früheren Orten des Terrors. Unsere Belegschaft tritt dafür ein, dass wir aus der Geschichte lernen. Faschismus in jeder Form hat bei uns keinen Platz.“

Von 1940 bis 1945 setzten die nationalsozialistischen Machthaber rund 20.000 Zwangsarbeiter, darunter auch KZ-Häftlinge aus Auschwitz, im damaligen Volkswagenwerk in der Stadt des KdF-Wagens ein.

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