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Aufstand bei Logistiker: 50 Mitarbeiter klagen

Volkswagen Aufstand bei Logistiker: 50 Mitarbeiter klagen

Neuer Ärger um eine VW-Partnerfirma: Rund 50 Beschäftigte des Logistikdienstleisters Ceva klagen gegen eine Kürzung ihrer Löhne. Die IG Metall vertritt die meisten Beschäftigten vor dem Braunschweiger Arbeitsgericht.

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Betriebsgelände von Ceva Logistics: Rund 50 Mitarbeiter ziehen wegen einer Lohnkürzung vor Gericht.

Quelle: Foto: Archiv

Ceva betreibt als Werkvertragsunternehmen einen Materialplatz im VW-Werk, wo die Beschäftigten Lkw mit Teilen für die Produktion be- und entladen. Die von den Lohnkürzungen betroffenen Mitarbeiter waren im vergangenen Jahr im Rahmen eines Betriebsübergangs mitsamt ihren alten Arbeitsverträgen von Schnellecke zu Ceva gewechselt.

Jetzt soll ihre Vergütung an die bei Ceva geltenden Bedingungen angepasst werden, „um eine Gleichbehandlung der Mitarbeiter im Betrieb in Wolfsburg-Hattorf zu gewährleisten“, wie es in einem Schreiben von Ceva an die Beschäftigten heißt.

Der Haken: Ceva soll in diesem Zuge einen Großteil der Mitarbeiter beruflich herabgestuft haben, etwa vom Lagerkommissionierer zum Lagerarbeiter. Dadurch entstehen den Beschäftigten laut IG Metall zum Teil erhebliche finanzielle Einbußen - von kleineren Beträgen bis hin zu rund 800 Euro brutto monatlich.

„Dabei handelt es sich eindeutig um eine Änderungskündigung, die man gerichtlich prüfen lassen kann“, sagt IG-Metall-Juristin Silvia Schied. Die beabsichtigte „Vereinheitlichung im Betrieb“ sei laut Rechtsprechung kein ausreichender Grund für eine Änderungskündigung.

Die Klagen der Ceva-Beschäftigten werden am 3. April, 13 Uhr, vor dem Arbeitsgericht Braunschweig verhandelt.

htz

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