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Arbeitszeit: VW-Mitarbeiter wünschen mehr Flexibilität

Volkswagen Arbeitszeit: VW-Mitarbeiter wünschen mehr Flexibilität

Mehr Flexibilität bei der Arbeitszeit haben sich viele VW-Beschäftigte bei einer Umfrage zum Thema „Gute Arbeit im Büro“ gewünscht. Darüber will der Betriebsrat nun intensive Verhandlungen mit dem Unternehmen führen.

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Bernd Osterloh im Interview: „Es gibt eindeutig Nachholbedarf.“

Quelle: Foto: Archiv

Über 19.000 Beschäftigte am Standort Wolfsburg beteiligten sich an der Betriebsrats-Umfrage, bei der sich vier zentrale Themen herauskristallisierten: Arbeitszeit und Flexibilität, Personalbedarfe, störungsfreies Arbeiten, Büroraumsituation. Nachdem man Umfrageergebnisse Führungskräften auf Unternehmensseite vorgestellt habe, seien die Reaktionen „mehr als verhalten gewesen“, so Michael Riffel, Generalsekretär des Betriebsrats.

Dies sei natürlich Ansporn, noch stärker auf nachhaltige Verbesserungen zu drängen, meint auch Betriebsratschef Bernd Osterloh. In einem Interview mit der Zeitschrift „Mitbestimmen“ betont er, dass es im indirekten Bereich „eindeutig Nachholbedarf“ gebe. Während 50 Prozent der Mitarbeiter feste Arbeitszeiten im Büro für richtig hielten, wünsche sich die andere Hälfte mehr Flexibilität - auch mit Arbeit außerhalb des Büros. Diese Flexibilität dürfe aber nicht dazu führen, dass „Arbeitszeiten ausufern, Mehrarbeit nicht vergütet wird oder der Arbeitnehmer rund um die Uhr erreichbar“ sein müsse. Osterloh wörtlich: „Über allem steht, dass die tarifvertragliche Arbeitszeit einzuhalten ist.“

Um Ergebnisse zu erzielen, müsse auch an der Führungskultur bei VW gearbeitet werden. Das werde sicherlich einige Debatten mit dem Unternehmen erfordern. Aber am Ende, so Osterloh, werde man gewiss den richtigen Weg finden - „den Volkswagen-Weg eben.“

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