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Arbeit, Verkehr und Gesundheit

Volkswagen Arbeit, Verkehr und Gesundheit

Bei einem Treffen unter dem Motto „Faire Arbeit und gutes Leben in der Verkehrskompetenzregion“ diskutierten am Freitag die Ortsvorstände der IG Metall aus Wolfsburg, Braunschweig und Salzgitter-Peine die Schwerpunkte ihrer Arbeit.

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IG Metall-Treffen: Die Ortsvorstände Wolfgang Räschke, Detlef Kunkel und Hartwig Erb (v. l.) diskutierten am Freitag über die Schwerpunkte ihrer Arbeit.

Quelle: Photowerk (bas)

- Gesundheit: „Wir wollen dafür sorgen, dass die Menschen möglichst lange in ihrem Job und ihrem Arbeitsumfeld bleiben können“, sagt Wolfsburgs IG-Metall-Chef Hartwig Erb. Die Vorsorge soll stärker in den Blick rücken. Neben den Krankenkassen will die IG Metall auch die Betriebe in die Verantwortung nehmen. Mit der Zunahme von Stresserkrankungen habe das Thema noch einmal an Brisanz gewonnen. Auch die Ärzteversorgung im ländlichen Raum sei ein Thema.

- Verkehr: Die Probleme der Bahn-Pendler aus Berlin sind laut Salzgitters IG-Metall-Chef Wolfgang Räschke nur „die Spitze des Eisbergs“. Auch Pendler aus Braunschweig hätten morgens keine flexiblen Verbindungen nach Wolfsburg. Die Regiobahn sei unverzichtbar. Im Zuge des Umstiegs auf alternative Antriebe erwartet Räschke langfristig einen „industriellen Umbau“ der Automobilwirtschaft. Um Beschäftigungsprobleme zu lösen, müsse die E-Mobilität gefördert werden.

- Arbeit: Für gute und regulierte Arbeit will die IG Metall weiter die Tarifbindung der Unternehmen stärken und Leiharbeit begrenzen. Bundesweit rückt das Thema Werkverträge stärker in den Blick, hier soll es „klare Regeln und Absprachen auf betrieblicher und wenn nötig auf tariflicher Ebene“ geben, so Detlef Kunkel, IG-Metall-Chef in Salzgitter-Peine. Auch der VW-Betriebsrat sei beim Thema Werkverträge aktiv.

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